Gemüse-Saftfasten ermöglicht Entschlackung und Regeneration

Sehnst du dich nach Entgiftung, Entschleunigung und mehr Energie?

Dann ist jetzt der perfekte Moment für eine Gemüse-Saftfasten-Woche – dein Einstieg in ein höheres Level an Gesundheit!

Was dir eine Gemüse-Saftfasten-Woche bietet:

Gemüse-Saftfasten verbindet zwei Welten: milde Entgiftung und kraftvolle Nährstoffversorgung. Es ist sanfter als Wasserfasten und trotzdem höchst effektiv:

  • Nährstoffversorgung: Frisch gepresste Gemüsesäfte liefern dir ein Maximum an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen.
  • Entgiftung: Gleichzeitig wird dein Körper entlastet, die Entgiftung wird angeregt, und deine Ausscheidungsorgane können aufatmen. Leber und Darm regenerieren sich und stärken dein Immunsystem sowie deine Selbstheilungskräfte.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Mehr Leichtigkeit, Frische und Klarheit
  • Einen achtsameren Umgang mit dir selbst und deinen Essgewohnheiten
  • Neue Geschmackserlebnisse mit frisch gepressten Gemüsesäften
  • Lust auf eine Ernährungsumstellung
  • Entrümpelung auf allen Ebenen: Während die Autophagie deinen Körper reinigt, bekommst du Lust, auch dein Zuhause aufzuräumen
  • Freude, Stolz und Tatendrang
  • Loslassen von lästigen Gewohnheiten

Pioniere wie Norman Walker und Dr. Max Gerson haben die Kraft des Saftfastens erkannt und genutzt. Aktuelle überzeugte Vertreter sind Dr. Brian Clement und Dr. John Switzer. Beide haben frisch gepresste Säfte als wesentlichen Baustein in ihr Therapiekonzept integriert.

 

Dein Saftfasten-Guide zum Download

Dein Saftfasten-Guide*

Vorbereitung

  • Wie motivierst du dich?
  • Wie bereitest du dich vor?
  • Wie stehst du die Fastentage erfolgreich durch?
  • Was passiert in deinem Körper?

Umsetzung

  • So gestaltest du deine Saftfasten-Woche

Resümee

  • Wie geht es dir danach?
  • Sei nicht zu streng mit dir!
  • Dir ist eine Gemüse-Saftfasten-Woche zu extrem?

Vorbereitung

Wie motivierst du dich?

  • Freue dich auf eine außergewöhnliche Woche.
  • Habe das Ziel vor Augen, wie du leicht und selbstbewusst in den Frühling startest.
  • Visualisiere, wie du dich nach der Detox-Woche fühlst.

Wie bereitest du dich vor?

  • Wähle den richtigen Zeitpunkt: Suche eine Woche mit möglichst wenig Hektik und Verpflichtungen.
  • Stimme dich ein: Bereite deinen Körper ein paar Tage vorher auf das Fasten vor, indem du dich leichter und basenbetonter ernährst.
  • Plane vorausschauend: Besorge alle Zutaten für deine Säfte und andere hilfreiche Utensilien, wie eine Bürste für Massagen oder Basensalz für entspannende Bäder.

Wie meisterst du die Fastentage?

  • Gönne dir viel Ruhe.
  • Gehe viel in die Natur.
  • Wenn es dir nicht so gut geht, versuche dich zurückzunehmen und zu beobachten.
  • Trinke in den ersten 3 Tagen zusätzlich Kokoswasser oder einen Saft mehr, bis sich dein Körper an den Fastenmodus gewöhnt hat.
  • Räume auch die Wohnung auf, entsorge alte Dinge  –  das ordnet und befreit zusätzlich.
  • Richte deinen Fokus auf Heilung und Regeneration.
  • Unterstütze deinen Körper mit einer Bürstenmassage vor dem Duschen.
  • Genieße warme Basenbäder.

Was passiert in deinem Körper?

  • Entlastung des Verdauungssystems: Während des Fastens wird das Verdauungssystem enorm entlastet. Stelle dir vor, wie der Darm und die inneren Organe nun endlich Zeit für Aufräum- und Regenerationsarbeiten haben.
  • Abtransport von Toxinen: Durch die erhöhte Flüssigkeitszufuhr wird der Körper angeregt, Abfallstoffe effektiv auszuscheiden. Wasser und frisch gepresste Säfte spielen hier eine Schlüsselrolle.
  • Heilkrisen in den ersten Tagen: Die ersten 2–3 Tage können herausfordernd sein. Diese sogenannte „Heilkrise“ zeigt sich bei jedem unterschiedlich: Vielleicht fühlst du dich etwas antriebslos, frierst und bekommst Kopfweh. Auch kann es zu Augenringen, Mundgeruch oder Zungenbelag kommen. Das sind alles Zeichen, dass der Körper Toxine ausscheidet. Um den Prozess zu unterstützen und Rückvergiftungen zu vermeiden, können Einläufe sehr hilfreich sein. Sehr unterstützend für das Lymphsystem und die Ausleitung von Säuren sind Bürstenmassagen und Basenbäder!
frisch gepresste Säfte

Umsetzung

So gestaltest du deine Saftfasten-Woche:

Mache dir einen genauen Plan, an dem du dich auch in schwierigen Momenten orientieren kannst. Sinnvoll ist es, die Fastentage an einem Wochenende zu starten, so kannst du dich die ersten beiden Tage in Ruhe um dich kümmern.

Die perfekte Struktur für deine Fastenkur:

  • 3 Entlastungstage
  • 5 -7 Fastentage
  • 3 Aufbautage

Entlastungstage

Bereits 3 Tage vor dem eigentlichen Fasten solltest du auf Zucker, Fleisch, Milchprodukte, Gluten, Alkohol und Kaffee verzichten. Leichte Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse helfen, den Körper sanft auf den Fastenstoffwechsel vorzubereiten.

Am letzten Abend vor Fastenbeginn wird nichts mehr gegessen und die Darmentleerung wird eingeleitet. Die Darmentleerung zu Beginn des Fastens ist wichtig, um Nahrungsreste zu entfernen, die sonst gären oder faulen könnten. Sie unterstützt die Entgiftung, sorgt für eine bessere Aufnahme der Fastengetränke und ermöglicht dem Darm, vollständig zu ruhen. Das erleichtert den Einstieg ins Fasten und verbessert das Wohlbefinden.

Diese kann auf verschiedene Weise erfolgen, je nach persönlicher Vorliebe:

  • Sharepflaume: Eine natürliche, milde Alternative mit ähnlichen Eigenschaften.
  • Rizinusöl: Bewährtes Hausmittel mit starker abführender Wirkung.
  • Bittersalz: Einfach und effektiv zur gründlichen Reinigung des Darms.
  • Cassia fistula: Die bis zu 30 cm langen braunen Schoten wurden für ihre abführenden und entgiftenden Eigenschaften geschätzt – in der EU jedoch aktuell nicht mehr für den Verzehr zugelassen (1).

Fastentage

Für das eigentliche Fasten sind 7 Tage ideal.

  • Tag 1–3: Umstellungszeit, die oft mit einer kleinen Krise einhergeht.
  • Tag 4–5: Der Körper hat sich angepasst, die Tage verlaufen leichter.
  • Tag 6–7: Meist fühlt man sich sehr gut, spürt erste Resultate und ist voller Euphorie.

Tagesablauf:

  • Morgens: 1/2 Liter Zitronenwasser
  • Über den Tag verteilt: 1 bis 1,5 Liter Gemüse-/Fruchtsäfte (mit hohem Grünanteil), frisches Wasser einer jungen Kokosnuss, Wasser nach Bedarf.
    Anregungen für frische Säfte findest du  >> HIER
  • Abends: Warme Gemüsebrühe, zubereitet aus gemischtem Gemüse (eine Stunde in Wasser gekocht).
  • Einläufe: Alle zwei Tage, um den Darm gründlich zu reinigen.

Wenn es dir sehr gut geht, kannst du die Fastenzeit um 1–5 Tage oder mehr verlängern.

Fastengetränke:

Wasser, Ingwerwasser, Zitronenwasser, frisch gepresste Gemüse- und Fruchtsäfte, Kokoswasser, Basen- und Fastentee, Gemüsebrühe.

Frisch gepresste Fruchtsäfte wirken reinigend

  • Fruchtsäuren regen die Verdauung und die Leberfunktion an.
  • Der hohe Wassergehalt hilft, Giftstoffe auszuspülen.
  • Sie wirken leicht basisch und unterstützen den Säure-Basen-Haushalt.

Hinweis: Der Fruchtzuckergehalt sollte beachtet werden – ein Übermaß kann den Blutzuckerspiegel belasten. Deshalb eignen sich Fruchtsäfte vor allem in moderaten Mengen und als Ergänzung.

Frisch gepresste Gemüsesäfte bauen den Körper auf

  • Sie haben meist einen höheren Chlorophyllanteil, der die Zellen regeneriert.
  • Der geringe Zuckergehalt macht sie ideal für eine stabilisierende Wirkung auf den Blutzucker.
  • Sie sind oft reicher an basischen Mineralien (z. B. Kalium, Magnesium), die die Säure-Basen-Balance fördern und den Körper regenerieren.

Aufbautage

Um von allen positiven Aspekten des Fastens zu profitieren, ist es von großer Bedeutung, das Fastenbrechen sehr bewusst und bedacht zu gestalten. Es wäre schade jetzt gravierende Fehler zu machen. Das Verdauungssystem befindet sich in einem „jungfräulichen“ Zustand und sollte sanft mit der ersten Nahrung konfrontiert werden.

Ganz klassisch wird das Fasten mit einem Apfel gebrochen. Alternativ eignen sich auch andere leicht verdauliche Obst- oder Gemüsesorten. Wichtig ist, dass die erste Mahlzeit gründlich gekaut wird, um das Verdauungssystem nicht zu überfordern.

Geeignete Alternativen zum Fastenbrechen:

  • Obst: Reife Birne, Papaya, Honigmelone oder ein Stück Wassermelone.
  • Gemüse: Eine kleine Karotte, Gurkenscheiben oder gedämpfte Zucchini.

Nach dem Fasten sind die Geschmacksnerven besonders sensibel, und Sättigung tritt schneller ein, da sich der Magen während des Fastens zusammengezogen hat. Dies ist eine großartige Chance, ungesunde Gewohnheiten abzulegen und frische, natürliche Lebensmittel neu zu entdecken.

Unser Vorschlag:

Ingwerwasser

Resümee

Wie geht es dir danach?

  • Bist du stolz, dass du es geschafft hast?
  • Freust du dich über mehr Achtsamkeit im Alltag?
  • Bist du fokussierter?
  • Hast du einen sensibleren Geschmack und einen bewussteren Umgang mit dem Essen?
  • Hast du Lust deine Ernährung umzustellen?
  • Fühlst du dich leichter und richtig wohl in deinem Körper?

Sei nicht zu streng mit dir!

  • Mache lieber ein paar Abstriche, ehe du dich nicht überwinden kannst oder deine Detox-Woche abbrichst.
  • Selbstverständlich kannst du deine Detox-Woche nach deinen Wünschen gestalten. Gestalte es für dich passend!
  • Mache dir bereits während dem Fasten Gedanken, wie du dich hinterher ernähren möchtest, um Jojo-Effekte zu vermeiden.
  • Genieße deinen Erfolg und gehe achtsam in die nächste Woche!

 

Rohkost-Fasten

Dir ist eine Gemüse-Saftfasten-Woche zu extrem?

Dann könnte das Rohkost-Fasten genau das Richtige für dich sein.

Beim Rohkost-Fasten, das sich auch gut mit intermittierenden Fasten kombinieren lässt, wird der Körper sanft entschlackt und entgiftet. Anders als beim herkömmlichen Fasten darfst du Obst und Gemüse im Ganzen oder als Säfte und Smoothies genießen – allerdings ohne Fette wie Oliven, Nüsse, Avocados oder Öle.

Somit erhält der Körper reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Ballaststoffe und kann sich gleichzeitig auf langsame Weise reinigen. Fette können die Leber belasten und den Reinigungsprozess verlangsamen, da ihre Verdauung die Leber zusätzlich beansprucht.

Auch das Rohkost-Fasten wirkt wie ein Reset-Knopf für Körper und Seele – ideal für alle, die eine sanfte, aber effektive Methode suchen.

Fazit

Fasten hat sich zu einer wichtigen Säule der Gesundheitsprävention entwickelt. Eine Fastenwoche bietet die Möglichkeit, die Selbstregulation des Körpers zu aktivieren und eigenverantwortlich präventiv für das eigene Wohlbefinden zu sorgen.

Während sich die Medizin hauptsächlich mit der Entstehung und Heilung von Krankheiten (Pathogenese) beschäftigt, stellt die Salutogenese – die Wissenschaft von der Erhaltung und Förderung von Gesundheit – die präventive Frage in den Mittelpunkt:

Wie können wir leben, damit Krankheiten erst gar nicht entstehen?

Möchtest du dieses Wissen vertiefen und andere Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit begleiten? Dann nutze die Chance und werde Teil unseres einzigartigen, ernährungswissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Ausbildungsprogramms.

Weitere Informationen findest du auf unserer Webseite: Deine Ernährung Akademie“.

*

Diese Fastenanleitung dient nur zu Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung. Konsultiere vor Beginn einer Fastenkur deinen Arzt, besonders bei gesundheitlichen Beschwerden, Schwangerschaft oder bestehenden Erkrankungen. Die Anwendung erfolgt auf eigene Verantwortung.
Ernährungsberaterausbildung roh-vegan

Ulrike Eder
Ulrike ist Heilpraktikerin (psych.), Ernährungsberaterin, Hippocrates Lifestyle Medicine Coach und Phytotherapeutin. Zusammen mit ihrem Mann Jürgen leitet sie die Ernährungsberater-Fernausbildung der Deine Ernährung Akademie.

Kommentare

31 Kommentare

  1. Carsten

    Hallo Ulrike,
    kleine Anmerkung: meiner Erfahrung nach reicht von der Cassia fistula eine Tischtennisball große Kugel. Die Größe eines Tennisballes finde ich etwas viel…
    Ist es ein Schreibfehler oder meint ihr das wirklich so?
    Liebe Grüße,
    Carsten

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Oh jemine, da habe ich mich verschrieben. Vielen Dank für deinen HInweis ♡ LG Ulrike

      Antworten
    • Monika

      Liebe Ulrike,

      Ich bin frisch schwanger. Ist es okay, Saftfasten zum Entschlacken durchzuführen oder belastet es zu sehr das Embryo? Ich weiß nur, dass man zu dieser Zeit keine Ausleitungen u.Ä. durchführen sollte. Vielen Dank für deine Unterstützung!

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
      • Ulrike Eder

        Liebe Monika,
        ich empfehle in dieser sensiblen Phase auch vorsichtig mit dem Saftfasten zu sein. Dadurch wird einen Entgiftung angestoßen, die sich auch nachteilig auf das Embryo auswirken könnte.
        Liebe Grüße
        Ulrike

        Antworten
        • Monika

          Lieben Dank, Ulrike!
          M.

          Antworten
    • Christin

      Hallo Ulrike,
      ist Saftfasten oder eine mildere Form davon auch in der Stillzeit zu empfehlen?

      Meine Tochter ist 1 Jahr, ich stille also nicht mehr voll. Und mein Körper sehnt sich sehr nach Reduktion und Reinigung.

      Prinzipiell trinke ich morgens und manchmal nachmittags schon Frischsäfte und in den Jahren vor der Geburt habe ich regelmäßig gefastet und meinen Körper gereinigt und aufgebaut. Die Frage ist, ob es eine Form gibt die trotz Stillen ratsam ist.

      Herzlichen Dank für die Antwort und liebe Grüße

      Antworten
      • Ulrike Eder

        Liebe Christin,
        da du bereits regelmäßig gefastet hast, würde ich sagen ja. Mit entscheidend ist eine bisherige Ernährung. Dennoch würde ich dir eine milde Form empfehlen, d. h. ausreichend frisch gepresste Säfte zu trinken und keine Kräuter wie beispielsweise Koriander zu integrieren.
        Liebe Grüße
        Ulrike

        Antworten
  2. Bella

    Vielen Dank für diesen äußerst informativen Beitrag. Ich lege zwar immer mal wieder ein oder zwei Fastentage ein, ich habe jedoch noch nie eine woche gefastet. Mit dieser Anleitung werde ich es in den nächsten Wochen gleich einmal ausprobieren.
    Zur Zeit trinke ich an meinen Fastentagen gleich in der Früh Wasser mit Gerstengras und Flohsamenschalen. Über den Tag verteilt trinke ich viel Kräutertee und ab und zu einen einen Smoothie.
    Alles Liebe,
    Bella

    Antworten
  3. Claudia

    Guten Tag
    Wenn man keinen Entsafter hat, was wird dann empfohlen? Smoothies auch ok oder dann doch lieber gekaufte Säfte?
    Besten Dank

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Claudia,

      Zitrusfrüchte könntest du auspressen, und grüne Säfte könntest du gewinnen, indem du die Zutaten im Mixer zu Smoothie verarbeitest und dann durch einen Nussbeutel presst, dann bleiben die Pflanzenfasern zurück.

      Gekaufte Säfe sind pasteurisiert, die solltest du nicht verwenden.

      LG Ulrike

      Antworten
  4. Ursula Jenny

    Liebe Ulrike

    Zum Thema Aufbau, muss man den nicht langsam machen und mit kleine Portionen beginnen? Es steht 2 Tage Aufbau – ist das nicht zu wenig?
    Danke für deine Antwort.
    Liebe Grüsse Ursula

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Ursula,
      es gibt dazu die Faustregel 3:1, was bedeutet, dass man je 3 Tagen Fasten 1 Aufbautag praktizieren sollte. Es liegt also ganz an der Dauer des Fastens. Und natürlich hat dein Gefühl für dich die oberste Priorität und du tust deinem Körper natürlich viel Gutes, wenn du sehr sensibel wieder in die Ernährung einsteigst und dabei so lange wie möglich bleibst.
      Liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten
  5. Bridget

    Liebe Ulrike,

    erst mal ein großes LOB und zugleich ein HERZLICHES DANKE für den tollen und informativen Artikel.

    Ich habe ein paar offene Fragen, die du mir möglicherweise beantworten kannst, bevor ich mit meiner Saftkur beginne.

    1. Mich würde es sehr interessieren, ob es vorteilhaft ist während der Saftkur Präbiotika und Probiotika einzunehmen? Oder auch andere Basen-Citrate?

    2. Dürfen in die Säfte Gerstengras, Chlorella (Pulver) untergerührt werden? Oder ist das eher hinderlich für den Heilungsprozess?

    3. Wie lange sind die Nährstoffe tatsächlich haltbar, wenn der Saft frisch gepresst und entsprechend kühl und dunkel gelagert wurde? Nur einen Tag lang? Mir ist bewusst, dass von Stunde zu Stunde der Nährstoffgehalt in den frisch gepressten Säften abnimmt. Gibt es einen Maximalwert für die Haltbarkeit?

    4. Ist das Intervallfasten während der Saftkur förderlich (16/8)?

    5. Müssen hochwertige Öle in die Säfte untergemischt werden, um die fettlöslichen Vitamine vollends aufzunehmen? (Der Gedanke dahinter ist, dass Saft dann nicht mehr ganz so ,,rein“ ist und Fette für die Verdauung längsten Zeit beanspruchen- als EW und KH). Zumindest ist das mein Wissensstand.

    6. Muss die Darmentleerung mittels Cassia fistula oder Bittersalz entleert werden oder reichen die Entlastungstage? Ist Bentonit sinnvoll während dem Saftfasten? Hintergrund: Die Darmperistaltik wird während der Saftkur nicht so aktiviert wie es sonst üblich ist. Hierdurch würden möglicherweise alle ,,Nahrungsreste etc.“ nochmal ausgeschieden werde?

    7. Ist das Saftfasten (auch wenn nur kuz wie oben beschrieben) WÄHREND DER PERIODE zulässig?

    8. Wenn ich reines Saftfasten machen möchte (ohne Gemüsebrühe oder Suppen). Wie viel Liter reinen Saft muss ich über den (einen) Tag hinweg trinken? Wie viel Abstand Zeit sollte man zwischen den Säften lassen?

    Ich würde mich über ein Feedback zu meinen Fragen wirklich sehr freuen.

    Herzliche Grüße

    Bridget

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Bridget,
      gerne beantworte ich deine Fragen:
      1. Präbiotika und Probiotika können bereits während der Saftkur genommen werden, ich würde jedoch das „Entschlacken“ und den „Darmaufbau“ trennen und Präbiotika und Probiotika dann nach der Fastenkur nehmen.
      2. Ja, Gerstengras und Chlorella können untergerührt oder in reinem Wasser getrunken werden. Beide haben die Eigenschaft Toxine zu binden.
      3. Wie du richtig sagst, der Nährwert nimmt kontinuierlich ab, deshalb so frisch wie möglich trinken. Mit Ingwer halten sie etwas länger, aber eine Aufbewahrung länger als 1 Tag ist meines Erachtens nicht sinnvoll.
      4. Ja, das Intervallfasten kann zusätzlich praktiziert werden.
      5. Ich empfehle keine Öle und Fette, sie verschlechtern die Regeneration und Entschlackung, die wir ja während des Fastens erreichen wollen.
      6. Es sind Cassia fistula, Bittersalz oder Entlastungstage möglich. Wichtig sind regelmäßige Einläufe während des Fastens.
      7. Ja, viele fasten sogar extra während der Periode, um die Ausscheidung zu unterstützen und die Menstruation zu erleichtern.
      8. Dazu gibt es keine goldene Regel. Möglich ist reines Wasserfasten – 500 ml frisch gepresstem Gemüsesaft plus 2 l Wasser – oder 6 l frisch gepresstem Gemüsesaft pro Tag. Hier ist es wichtig für dich zu spüren, was sich für dich stimmig anfühlt. Ich beispielsweise fühle mich mit 3 x 500 ml frisch gepresstem Saft + 1 l Wasser wohl. Bestimmte Abstände zwischen den Säften sind nicht nötig.
      Ich wünsche dir eine gute Fastenzeit und traue dich stets zu spüren, wie fühlt es sich für mich richtig an 😉
      Liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten
      • Bridget

        Ich freue mich SEHR über die Zeilen.

        HERZLICHEN DANK für die ausführliche Antwort meiner Fragen. Ich bin sehr gespannt wie sich die Saftkur auf den Körper und natürlich auch Seele auswirkt.

        Liebe Grüße

        Bridget

        Antworten
          • Bridget

            Liebe Ulrike,

            ich bin dir schon so dankbar für deine ausführliche Rückemldung, dass es mir unangenehm ist schon wieder eine Frage zu stellen. Nur möchte ich versuchen alles richtig umzusetzen. Ich habe mir zu allen anderen ,,Zutaten“ und Vorbereitungen, die ich auf eurer Hompage entnommen habe Tee geholt. Mir ist klar, dass ein reiner Basen Tee optimal ist. Grüner Tee mit Koffein (Guarana) weniger – vermute ich. Es gibt so viele tolle Yogi-Tees, die kein Koffein enthalten. Dafür aber Kurkuma, Süßholz etc. Darf Süßholz während einer Fastenkur getrunken werden.

            Herzliche Grüße
            Bridget

          • Ulrike Eder

            Ja, Yogi-Tees ohne Koffein und Tein sind in Ordnung. Süßholz wirkt etwas anregend und sollte nicht vor dem Schlafen getrunken werden.
            Liebe Grüße
            Ulrike

  6. Bridget

    Herzlichen Dank liebe Ulrike für dein Feedback <3

    Antworten
  7. Julia

    Liebe Ulrike,

    vielen Dank für die tollen Tipps!

    Wo kann ich denn Cassia Fistula kaufen? Ich bin im Netz nicht wirklich fündig geworden.

    Ich hab es bei einer geführten Fastenkur einmal ausprobiert und fand es sehr lecker:)

    Lieben Dank und Gruß
    Julia

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Hallo Julia,

      danke für deine Nachricht. Tatsächlich ist die Cassia fistula mittlerweile verboten. Ich werden das im Blogartikel anpassen.

      Cassia fistula, auch bekannt als Indischer Goldregen oder Röhren-Kassie, wurde in der Europäischen Union aufgrund gesundheitlicher Bedenken als Lebensmittelzusatzstoff verboten. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat festgestellt, dass bestimmte in Cassia fistula enthaltene Verbindungen, sogenannte Hydroxyanthracenderivate, potenziell krebserregend und genotoxisch sind. Daher sind seit Frühjahr 2021 anthrachinonhaltige Zubereitungen aus Pflanzen wie Cassia fistula in der EU nicht mehr als Lebensmittel zugelassen.

      Ich wusste das zwar, aber dass die Cassia fistula nun tatsächlich komplett vom Markt genommen wurde, ist mir auch neu. Ich danke dir nochmal für deine Nachfrage.

      Herzliche Grüße
      Ulrike

      Antworten
  8. Petra

    Liebe Ulrike,

    das ist ja super, dass Ihr ein Saftfasten Guide einfach so anbietet!
    Ich bin total begeistert!
    Ein großes Danke Schön an Euch!

    Herzliche Grüße,

    Petra

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Danke dir liebe Petra 🌱🌿💚 das freut uns sehr!
      Wir wünschen dir einen wundervollen Start ins neue Jahr!
      Herzliche Grüße
      Ulrike

      Antworten
  9. Sabine

    Liebe Ulrike,
    von Herzen vielen lieben Dank für den Saftfastenguide mit den wertvollen Informationen + Tipps. Bisher bin ich noch nicht über 3 Saftfastentage hinaus gekommen, werde in den nächsten Wochen Euren Guide ausprobieren. Herzensgrüsse und alles Liebe Sabine

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Sabine,
      danke, das freut uns sehr 🌱🌿💚 wir wünschen dir viel Erfolg beim Gemüse-Saftfasten!
      Liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten
  10. Gabriele Küther-Staudler

    Welchen Anbieter von gekauften Säften in rohkostsäfte könntet ihr empfehlen?

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Hallo Gabriele,
      wir können die Firma IDO empfehlen. Sie bieten Rohkostsäfte an. Hier gibt es verschiedenen Pakete, wie insbesondere Grüne Säfte oder das Paket nach Florian Sauer.
      Herzliche Grüße
      Ulrike

      Antworten
  11. Sebastian

    Hallo Ulrike,

    kann man während des Saftfastens auch (täglich) Flohsamenschalen nehmen, um das Abführen zu erleichtern? Oder stört das den Fastenprozess?

    Liebe Grüße Sebastian

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Hallo Sebastian,

      ich würde es nicht empfehlen, da das Ziel des Saftfastens darin besteht, dem Verdauungssystem vollständige Ruhe zu gönnen und den Körper in den Prozess der Autophagie zu bringen. Flohsamenschalen regen die Verdauung an und könnten diesen regenerativen Zustand stören.

      Wenn du das Abführen unterstützen möchtest, wären sanfte Methoden wie warmes Wasser mit ein paar Spritzern Zitrone am Morgen oder ein Einlauf eine bessere Alternative.

      Liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten
      • Sebastian

        Danke Ulrike

        Antworten

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