Kokos-Schoko-Ostereier

Bald ist Ostern und wir haben die perfekte Überraschung für dein Osternest! In diesem Beitrag präsentieren wir dir ein verlockendes Rezept für rohköstliche Kokos-Schoko-Ostereier mit einer cremigen Nougat- bzw. Karottenfüllung. Wusstest du schon, dass Karotten reich an Beta-Carotin sind, einem wichtigen Nährstoff, der im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird?

Inspiriert von unserem beliebten rohköstlichen Bountie-Rezept, sind diese kleinen Schätze nicht nur ein Genuss für die Augen, sondern auch für den Gaumen. Tauche ein in die Welt der rohen, gesunden Zutaten und lass dich von dieser köstlichen Osterleckerei verführen.

Lass uns direkt zum Rezept springen und dieses Geschmackserlebnis gemeinsam entdecken.

   Kokos-Schoko-Ostereier


Zutaten:

für circa 20 Ostereier

Karottenfüllung:

Schokoladenglasur:


Zubereitung:

  1. Kokosflocken im Mixer fein mahlen, bis Kokosmus entsteht.
  2. Das Kokosöl im Wasserbad (bis 40 Grad) schmelzen und mit Reissirup und Kokosmus vermengen.
  3. Die Kokosmasse 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen, bis der Teig gut formbar ist.
  4. Währenddessen für die Karottenfüllung alle Zutaten im Personal Blender zu einer homogenen Masse verarbeiten.
  5. Die Kokosmasse zu Kugeln formen, eine Mulde eindrücken mit Karottenmasse füllen und das Kokosmasse wieder verschließen und zu einem ovalen Ei formen.
     
    Beachte: Für die Nougatfüllung kannst du einfach etwas Haselnuss- oder Mandelmus, Kokosöl, Dattelsirup und Kakaopulver mischen (siehe auch unser Rohkost-Schoko-Aufstrich). 
  6. Während du die Schokoglasur vorbereitest, werden die Eier im Kühlschrank kalt gestellt.

Rohkost-Osterei

 

  1. Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.
  2. Das Kakaopulver in eine Schüssel geben, die Kakaobutter, das Mandelmus und Dattelsirup hinzugeben und mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät verrühren.
  3. Nun nach und nach die Riegel in die Schokoladenglasur tauchen und auf einem Gitter oder Backpapier ablegen.

Für dieses Rezept haben wir die exklusiven Zutaten von ingvi verwendet.

Rohkost-Schokoladen-Osterei

 

Wir haben für die Zubereitung der Kokos-Schoko-Ostereier Reissirup als Süßungsmittel verwendet, da Reissirup farbneutral ist und die Kokosmasse weiß bleibt. Natürlich können auch andere Süßungsmittel verwendet werden.

Welches Süßungsmittel ist das beste?

Honig (nicht vegan) besteht genauso wie Haushaltszucker aus einem Molekül Glucose (Traubenzucker) und einem Molekül Fructose  (Fruchtzucker), enthält jedoch auch viele Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Achte darauf, dass der Honig nicht erhitzt wurde.

Reissirup wird aus vollen Reiskörnern oder Reismehl gewonnen und enthält keine Fruktose. Dafür eine besondere Form der Glukose, die erst vom Körper umgewandelt werden muss und somit den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt als „normale“ Glukose. Reissirup enthält noch einige Mineralien wie Kalium, Eisen und Magnesium und schmeckt leicht malzig-nussig. Seine Süßkraft ist nur halb so stark wie die des Haushaltszuckers.

Trockenfrüchte zum Beispiel Datteln, Rosinen oder Feigen liefern eine natürliche fruchtige Süße, allerdings mit spezifischem Eigengeschmack. Am geschmacksneutralsten sind Datteln. In etwas Wasser eingeweicht und anschließend gemixt erhältst du eine leckere Dattelpaste. Das tolle: Trockenfrüchte wirken basisch! Leider nicht ideal für die Kokosmasse der Bounties, da sie weiß bleiben soll.

Ahornsirup, der eingedickte Saft des Ahornbaumes, ist nur gering verarbeitet. Er hat einen kräftigen Eigengeschmack und ist deshalb für die Bounties nicht meine erste Wahl.

Kokosblütenzucker besteht wie Haushaltszucker aus Saccharose (zusammengesetzt aus einem Teil Glucose und einem Teil Fructose). Er wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Er bringt jede Menge Nährstoffe mit und hat einen niedrigen glykämischen Index, aber leider, wenn es dir wichtig ist, dass die Kokosfüllung weiß bleibt, für die Bounties nicht optimal.

Agavensirup besteht hauptsächlich aus Fructose. Fructose hat zwar wenig Auswirkung auf den glykämischen Index, geht jedoch übers Blut gleich in die Leber und wird dort zu Fett umgewandelt.

Erythrit oder Erythritol – ist ein aus vier Kohlenstoffatomen bestehender Zuckeralkohol mit der 70 %-igen Süßkraft von Zucker, aber ohne Alkoholwirkung.

 

Wir wechseln ab, je nach Geschmacksvorliebe für die jeweiligen Rezepte. So ziemlich verabschiedet haben wir uns von Agavensirup, da zu viel Fruktose sehr belastend für die Leber ist und deshalb für schlechte Leberwerte und Gelenkschmerzen verantwortlich sein kann.

Schoko-Kokos-Osterei

 

Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ernährungsberaterausbildung roh-vegan

Ulrike Eder
Ulrike ist Heilpraktikerin (psych.), Ernährungsberaterin, Hippocrates Lifestyle Medicine Coach und Phytotherapeutin. Zusammen mit ihrem Mann Jürgen leitet sie die Ernährungsberater-Fernausbildung der Deine Ernährung Akademie.

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