Buchweizen-Beeren-Crunchy

Das BUCHWEIZEN–BEEREN-CRUNCHY ist lecker – nahrhaft – glutenfrei – einfach beerig 😉
BUCHWEIZEN schmeckt wie ein Getreide, ist aber ein Knöterichgewächs, wie etwa Sauerampfer. Er ist glutenfrei und reicher an hochwertigen Nährstoffen als unsere üblichen Getreidearten. Er enthält etwas weniger Protein als zum Beispiel Weizen,  liefert jedoch alle acht essentiellen Aminosäuren in einem günstigeren Aminosäureverhältnis und dient somit  zur optimaleren Deckung des Eiweissbedarfes. Das absolute Optimum steckt in gekeimtem Buchweizen! Durch den Keimprozess erwacht der Samen zum Leben  – dabei erhöht sich der Nährstoffgehalt um ein Vielfaches und die Eiweiße werden leichter verdaulich. Gekeimter Buchweizen ist deutlich stärkeärmer und wirkt basisch.
Wenn du möchtest, kannst du das Crunchy zusätzlich mit Hanfsamen bereichern.
HANFSAMEN sind etwas teurer, liefern aber wertvolle Proteine, nämlich alle 8 essentiellen Aminosäuren. Im Vergleich mit anderen pflanzlichen Lebensmitteln enthalten Hanfsamen einen hohen Gehalt an B- Vitaminen – vor allem B1 und B2 und B3 (Niacin), Vitamin E, Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen. und wertvolle Omega-3-Fettrsäuren.
Los geht’s zum Rezept:

BUCHWEIZEN-BEEREN-CRUNCHY


ZUTATEN

Dieses Rezept ergibt 2 große Gläser für die Vorratshaltung.

  • 400 g Buchweizen
  • 200 g Sonnenblumenkerne
  • 125 g geschälte Hanfsamen (optional)
  • 250 g gefrorene Beeren (Himbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren oder gemischte Beeren)
  • ca. 100 g Rosinen (je nach gewünschter Süße)

ZUBEREITUNG

  1. Buchweizen am besten morgens mindestens 1 Stunde in Wasser einweichen.
  2. Anschließend in einem Sieb spülen, das Wasser abgießen und im Sieb bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Praktisch ist es auch die Samen auf einem Gitter der Dörrautomat-Einschübe auszubreiten.
  3. Am Abend nochmals spülen, nun auch die Sonnenblumenkerne in Wasser einweichen. Die ideale Einweichzeit von Sonnenblumenkernen ist 6 Stunden. Ich weiche sie einfach über Nacht ein. Die gefrorenen Beeren lasse ich über Nacht im Kühlschrank auftauen.
  4. Am Morgen nochmal alles gut durchspülen und auch die Sonnenblumenkerne im Sieb ausbreiten. Am Nachmittag müssten sich bereits kleine Buchweizen-Schwänzchen und Sonnenblumenkern-Spitzchen gebildet haben – so schmecken sie für dieses Rezept am besten ! Die Samen erneut spülen, gut abtropfen lassen und in eine große Schüssel geben.
  5. Eventuell die Hanfsamen hinzugeben.
  6. Die Beeren zusammen mit den Rosinen im Mixer oder in der Küchenmaschine pürieren und über die Samen geben.
  7. Die ganze Masse mit einem Kochlöffel gründlich durchmischen, auf 3 – 4 Dörrfolien ausbreiten und ca 7 Stunden bei 40 Grad trocknen.

Im Sommer kannst du das Müsli auch im Freien, je nach Temperatur in der Sonne oder im Schatten trocknen!

Dieses Müsli eignet sich zu Vielerlei:

  • als Geschenk – denn es ist eine Augenweide !
  • als Topping zum Obstmüsli mit Nuss- oder Kokosmilch
  • zum Knabbern für Zwischendurch

Und natürlich kannst du das Rezept auch abändern. Die Basis stellen die  Buchweizenkeimlinge und die Beeren dar. Variiere mit den Sonnenblumen- oder Hanfsamen oder füge Nüsse deiner Wahl hinzu.

Hier sind deiner Phantasie mal wieder keine Grenzen gesetzt…   i

Ganz besonders empfehle ich dir das Rezept  „Frühstückscrunchy“, mit dem leckeren Apfel-, Kokos-, Zimtgeschmack!

 

Siehe auch:

„Buchweizen – meine neueste Entdeckung“

„Gesünder mit Hanfsamen“

 

Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen und deine Gesundheit auf ein höheres Level heben möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ernährungsberaterausbildung roh-vegan

Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

Kommentare

8 Kommentare

  1. Ronny Hurth

    Wow sehr geile Idee!
    Das mach ich nach – evtl in ner anderen Mischung
    Danke

    Antworten
  2. Corina

    Hallo Ulrike,

    ich habe dieses wundervolle Chrunchy entdeckt und für meine Enkelkinder zubereitet. Sie (die Enkelkinder) und auch deren Eltern sind hin und weg.
    Ich habe zwei Fragen:
    1. Ich lese immer wieder von ungeschältem und geschältem Buchweizen.
    Zum Keimen verwende ich den gekauften Buchweizen von Alnatura.
    Ist das richtig so? Oder muss man den erst schälen? Irgendwie verwirrend.
    2. Kann ich anstelle der Hanfsamen auch aktivierte Sesamsamen verwenden?
    Ich bin noch nicht ganz so fit auf diesem Gebiet. Deshalb vielen lieben Dank für eine Antwort.
    Deine Seite ist der Wahnsinn. Ganz großes Kompliment.
    Herzliche Grüße
    Corina

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Corina,

      danke für dein Feedback. Das freut mich sehr ♡ der gekaufte Buchweizen ist in der Regel immer geschält und diesen verwenden wir für unsere Müslis und sonstigen Zubereitungen und dieser keimt auch sehr gut.

      Den ungeschälten Buchweizen könnte man verwenden um ihn in Erde auszusäen und Mikrogrün zu ziehen.

      Und natürlich kannst du statt Hanfsamen Sesamsamen verwenden. Das Müsli kannst du ganz nach Geschmack oder vorhandenen Vorräten abwandeln.

      Ich wünsche dir gutes Gelingen, liebe Grüße Ulrike

      Antworten
  3. Maria

    Hallo Ulrike, hatte schon früher die aktivierte und getrocknete Buchweizen verwendet, aber mit diesem Rezept wird es noch besser schmecken. Ich bin nur unsicher, ob ich es mit Hanfsamen meiner kleinen Enkeltochter geben darf. Sind die für kleine Kinder geeignet?

    Antworten
  4. Emma

    Hallo Ulrike, vielen Dank für das tolle, leckere Rezept. Ich habe alles nach Anleitung durchgeführt und sogar die Zeit im Dörrgerät verlängert. Trotzdem ist es mir das Müsli (luftdicht im Glas) schimmelig geworden.
    Ich weiß, dass sich die Zeiten von Dörrgerät zu Dörrgerät unterscheiden. Hast du einen Tipp, wie man absolut sicher sein kann, dass die Sachen ganz trocken sind? Oder sollte ich das Müsli nicht gleich luftdicht verpacken?
    Vielen Dank für die Tipps.

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Emma,
      es ist wichtig, dass das Crunchy richtig trocken ist. Man merkt es, wenn man es probiert. Es sollte kross und knackig sein. Dann ist es sinnvoll, das Crunchy in einem luftdichten Glas aufzubewahren, weil es sonst wieder aus der Umgebungsluft Feuchtigkeit zieht.
      Ich wünsche dir viel Erfolg fürs nächste Mal!
      Liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten

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