Bärlauchpesto selbst gemacht

von Brote & Aufstriche, Rezepte0 Kommentare

Bärlauchpesto selbst gemacht, das bringt dich dem Frühling näher!

 

Ab März sprießen in lichten Laubwäldern die grünen, lanzenförmigen Bärlauchblätter. Es duftet verführerisch nach Knoblauch und für viele eröffnet der Bärlauch jedes Jahr aufs Neue die Wildkräutersaison.

Die klassische Verwendung ist die Zubereitung eines Pestos – wir sind der Meinung, dass man unbedingt einmal in seinem Leben das Bärlauchpesto selbst gemacht haben sollte 😉

 

Ehe wir uns jedoch gleich auf die Zubereitung eines leckeren Pestos und zwei weitere Rezepte stürzen, schauen wir uns das Wildkraut noch etwas genauer an:

Bärlauch hat viele positive Eigenschaften

Bärlauch schützt vor Herz- und Kreislauferkrankungen

Die zu den Lauchgewächsen gehörende Pflanze ist sehr vitamin- und mineralstoffreich, wirkt blutreinigend, reinigt die Blutgefäße von Ablagerungen, senkt den Blutdruck und schützt damit vor Herz- und Kreislauferkrankungen.

Bärlauch gilt als natürliches Antibiotikum

Darüber hinaus enthält Bärlauch wie Knoblauch die schwefelhaltige Aminosäure Allicin und hat somit auch antibakterielle, fungizide und antiviralen Eigenschaften.

Bärlauch weckt die Lebensgeister und mobilisiert Bärenkräfte

Durch seine ätherischen Öle werden Leber und Galle angeregt und so ist der Bärlauch insbesondere im Frühjahr geeignet den Stoffwechsel zu aktivieren!

Los geht’s, jetzt wird Bärlauchpesto selbst gemacht!

Pesto, ganz klassisch ein Aufstrich aus Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl, Knoblauch und geriebenem Parmesankäse, eignet sich wunderbar für die schnelle roh vegane Küche:

Bärlauchpesto selbst gemacht


ZUTATEN

  • 200 g Bärlauch
  • 150 g Pinien- oder Sonnenblumenkerne, Zedernnüsse, Mandeln oder Haselnüsse
  • 150 ml Olivenöl
  • 2 EL Hefeflocken
  • 1/2 TL Meersalz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

ZUBEREITUNG

Bärlauch in der Küchenmaschine mit dem S-Messer klein hacken, Samen oder Nüsse dazu geben und alles zusammen mixen (nicht zu fein).

Abschließend Öl und Gewürze hinzugeben und noch einmal kurz durchrühren.

Für die Vorratshaltung das Pesto in Gläser abfüllen und die Oberfläche mit Öl bedecken.

 

Du hast Lust auf eine mildere Variante? Dann empfehlen wir dir die Bärlauch-Avocado-Creme. Sie ist im Handumdrehen fertig und ein Highlight für all jene, die den milden Bärlauchgeschmack lieben. Hier kommst du zum Rezept:

Bärlauch-Creme

 

Das gewisse Etwas für die Herstellung von Aufstrichen, veganem Käse und vielem mehr ist der fermentierte Bärlauch.

Kennenlernen kannst du das Rezept auf dem wunderbaren Blog von Sylwia Gervais:

Fermentierter Bärlauch

Achtung Verwechslungsgefahr!

Gefährliche Doppelgänger des Bärlauchs sind das Maiglöckchen, die Herbstzeitlose und der Aronstab. Alle drei sind äußerst giftig! Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der unverkennbare Knoblauchduft des Bärlauchs. Dennoch ist Achtsamkeit geboten, da in einem Bärlauchfeld alles nach Bärlauch duftet, auch die Finger.

Wichtige Merkmale:

  • Der Bärlauch bildet immer nur einzelne Blätter an einem Stiel aus, die Blattadern verlaufen parallel.
  • Beim Maiglöckchen findet man zwei Blätter pro Stiel.
  • Bei der Herbstzeitlosen wachsen meist drei umeinander gewickelte Blätter ohne deutlichen Blattstiel.
  • Etwas heimtückisch ist der Aronstab. Er sieht dem Bärlauch in einem frühen Entwicklungsstadium sehr ähnlich. Unterschied: Der Bärlauch verfügt über eine leicht glänzende Blattoberseite und eine matte Blattunterseite. Alle drei Doppelgänger haben hingegen glänzende Blattunterseiten.

 

Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen und deine Gesundheit auf ein höheres Level heben möchtest – dann informiere dich bei uns!

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Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

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