Leckere vegane Brotaufstriche

von | Brote & Aufstriche, Rezepte | 4 Kommentare

Da gekaufte Brotaufstriche meist gekocht und mit verschiedenen Zusatzstoffen versehen sind, bin ich dazu übergegangen, vegane Brotaufstriche selbst zu machen.

Das habe ich nicht bereut  –  sie sind schnell zubereitet und schmecken richtig lecker  –  also eine wirkliche Empfehlung!

 

Leckere Brotaufstriche sind allseits sehr beliebt und auch ein super Mitbringsel fürs Partybuffet !


Paprika-Cashew-Aufstrich (roh)


Zutaten:

  • 150 g Cashewkerne
  • 1 rote Paprikaschote
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung: Die Cashewkerne mindestens 2 Stunden einweichen, spülen, abgießen und mit den restlichen Zutaten im Hochleistungsmixer oder im Personal Blender pürieren. Abschließend fein abschmecken und schön dekorieren. (Foto: Mitte)


Tomate-Sonnenblumenkern-Aufstrich (roh)


Zutaten:

  • 120 g Sonnenblumenkerne
  • ca. 10 getrocknete in Öl eingelegte Tomaten
  • 1 Tomate
  • ca. 10 Blätter Basilikum
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 El Zitronensaft
  • Salz, schwarzer frisch gemahlener Pfeffer, 1 Prise Cayennepfeffer

Zubereitung: Die Sonnenblumenkerne über Nacht in Wasser einweichen. Am Morgen spülen, abgießen und mit allen restlichen Zutaten im Hochleistungsmixer oder im Personal Blender (in 2-3 Etappen) pürieren. Abschließend mit den Gewürzen fein abschmecken und schön dekorieren. (Foto: rechts)

Der Aufstrich schmeckt sehr lecker. Leider sind Sonnenblumenkerne sehr Omega-6 haltig. Für ein besseres Fettsäuren-Profil kannst du einen Teil der Sonnenblumenkerne gegen Hanfsamen tauschen. Hanfsamen liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren.


Hummus-Ingwer-Aufstrich


Zutaten:

  • 250 g gekochte Kichererbsen
  • 1 EL Sesammus
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Agavendicksaft oder Süßungsmittel deiner Wahl
  • Saft von 1 Zitrone
  • ca. 10 g frischer Ingwer oder ca. 1 TL getrocknetes Ingwerpulver
  • optional  1 Prise getrocknetes Knoblauchpulver und/oder Kreuzkümmel
  • 1 Prise Salz

Zubereitung: Wenn es mal schnell gehen muss, verwende ich gekochte Kichererbsen im Glas. Ansonsten 150 g Kichererbsen über Nacht einweichen. Durch das Einweichen sind sie schneller gar und leichter verdaulich. Am Morgen das Wasser wegschütten, die Kichererbsen spülen und in frischem Wasser bei niedriger Temperatur ca 1 1/2 Stunden kochen und abkühlen lassen.

Zitronensaft, Agavendicksaft und Ingwer im Personal Blender oder Mixer pürieren.

Die restlichen Zutaten hinzufügen, alles mixen bis eine feine Creme entsteht, abschmecken und nach Belieben dekorieren. (Foto: links)

 

Brotaufstriche

 

Exkurs: Kichererbsen

Ich habe mich hier bewusst für gekochte Kichererbsen entschieden. Für viele Menschen ist die rohe Variante, auch mit gekeimten Kichererbsen, eine große Herausforderung für das Verdauungssystem.

Warum ist das so?

Kichererbsen enthalten Phytate und Lektine. Die Phytinsäure ist vielen als Enzymhemmer in Samen und Nüssen bekannt. Sie hemmt unsere Verdauungsenzyme und hat die Eigenschaft Mineralstoffe wie Magnesium Calcium, Eisen und Zink an sich zu binden. Das bedeutet, dass die Mineralien nicht mehr vom Körper aufgenommen werden können. Und Lektine sind komplexe Proteine, die sich an Zellmembranen binden und nachteilig auf die Verdauungstätigkeit auswirken können.

Abhilfe können wir schaffen, indem wir die Kichererbsen gründlich einweichen. So schwemmt es schon mal einen großen Teil der Phytinsäuren aus. Lektine lassen sich allerdings nur durch Erhitzen deaktivieren.

 

Brotaufstriche

 

Diese veganen Brotaufstriche sind eine beliebte Beilage zu Salat und zu Rohkostbroten oder dienen einfach als Dip zu Rohkost-Sticks !

 

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Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

Kommentare

4 Kommentare

  1. Petra Hien

    Danke, werde die Rezepte bald ausprobieren. Da weiß man dann, was drin ist !

    Antworten
  2. helgapia

    Um es bei Rohkostqualitaet zu halten, verwende ich meine Kichererbsen alle gekeimt. Nach einer Nacht einweichen und 2-3 Tagen keimen sind sie immer fertig zum puerieren 🙂 Ich habe immer eine „Produktionskette“ von Keimlingen und Sprossen, und von Kichererbsen oft die doppelte Menge (weil sie halt so vielseitig zu verwenden sind). Sie sind auch das einfachste zum fermentieren (also Hummus und andere Dips und Aufstriche …) :*

    Antworten
  3. Ulrike Eder

    Danke, dass du hier die rohe Variante aufgreifst!
    Für ein Kichererbsenhummus aus rohen und gekeimten Kichererbsen kann ich euch das tolle Rezept von Jesper https://www.youtube.com/watch?v=xWnreO_NdK8 empfehlen. Es ist total lecker, aber ich finde gekochte Kichererbsen bekömmlicher und noch leckerer:) Probiert es einfach aus!

    Antworten
  4. sandya

    Hallo, hier ein Hinweis zu den Sprossen Sojabohnen, Kichererbsen und Erbsen: sie enthalten Trypsininhibitoren (beeinträchtigen die Eiweißverdauung) und Hämaglutinine (die in größeren Mengen die roten Blutkörperchen zum Verklumpen bringen) – daher wird in der Sprossenliteratur stets empfohlen, diese roh- gekeimten Hülsenfrüchte kurz zu blanchieren, um die Gesundheitsrisiken auszuschließen. Alle anderen Hülsenfrüchte können gekeimt unbedenklich roh genossen werden. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn man gekeimte Kichererbsen nicht gut verträgt! Sicherlich macht es aber nichts, ab und zu wenige gekeimte und nicht- blanchierte Sojabohnen, Kichererbsen bzw. Erbsen zu essen. Die Menge macht es!

    Antworten

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