Erdmandelmilch - deine-ernaehrung.de

Wenn du deine Pflanzenmilch gerne selbst zubereitest, dann sollte die Erdmandelmilch in deinem Repertoire nicht fehlen. Neben Geschmack und Bekömmlichkeit gibt es einiges zu erzählen über die Erdmandel.

Was sind Erdmandeln?

Erdmandeln gehören weder zu den Mandeln noch zu den Erdnüssen. Sie wachsen unterirdisch als erbsengroße, braune Knöllchen an den Wurzeln der Erdmandelpflanze (Cyperus esculentus). Das Zyperngras gehört zur Familie der Sauergrasgewächse und wird in Europa besonders in Spanien in der Gegend von Valencia angebaut. Ideal für das Wachstum sind sandige, lockere Böden und mildes Klima.

Die kleinen, süßlich schmeckenden Wurzelknollen, in Spanien Chufas genannt, werden getrocknet und im Ganzen, als Erdmandelflocken und als Erdmandelmehl angeboten.

Erdmandeln

Erdmandeln verfügen über ein sehr ausgewogenes Nährstoffprofil. Neben ca. 60 g Kohlenhydraten (davon rund 30 g Ballaststoffe), 25 g Fett und 7 g Eiweiß enthalten sie viel Vitamin C und E und die Mineralstoffe Phosphor, Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen.


Erdmandeln werden von Menschen mit Nussallergie, Histaminintoleranz und Fruktosemalabsorption gut vertragen.
Sie werden basisch verstoffwechselt und sind gluten- und laktosefrei.

Die Erdmandelmilch ist blitzschnell zubereitet und muss wegen ihrer natürlichen Süße nicht extra gesüßt werden.

ERDMANDELMICH


ZUTATEN

  • 100 g Erdmandeln
  • 500 ml Wasser

ZUBEREITUNG

  1. Die Erdmandeln mindestens 8 Stunden – am besten über Nacht –  in kaltem Wasser einweichen
  2. Am nächsten Morgen spülen, das Wasser abgießen und mit 1/2 Liter frischen Wasser in einem leisungsstarken Mixer 30 Sekunden auf höchster Stufe mixen.
  3. Die Masse durch einen Nussbeutel gießen und mit den Händen gründlich ausdrücken.
  4. Abgefüllt in einer Glasflasche kann die Erdmandelmilch 2 – 3 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Erdmandelmilch

 

Erdmandeln sind reich an Ballaststoffen

Bemerkenswert ist ihr hoher Gehalt an ca. 13 g löslichen und 17 g unlöslichen Ballaststoffen. Deshalb wollen wir die gesundheitliche Wirkung von Ballaststoffen etwas genauer betrachten:

Lösliche Ballaststoffe

Wasserlösliche Ballaststoffe wie beispielsweise Pektin und Inulin binden im Dickdarm Wasser und quellen. So vergrößern sie das Stuhlvolumen und regen die Darmbewegung an.

Zusätzlich dienen wasserlösliche Ballaststoffe den Darmbakterien als Nahrung und fördern eine gesunde Darmflora. Bei der Verstoffwechslung entstehen kurzkettigen Fettsäuren. Hier ist vor allem die Buttersäure (Butyrat) in den Fokus der Forschung gerückt. Diese kurzkettigen Fettsäuren nähren die Darmschleimhaut und stabilisieren dessen Barrierefunktion, stärken die Immunabwehr, reduzieren entzündliche Reaktionen im Körper und spielen eine Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels.

Unlösliche Ballaststoffe

Die unlöslichen Ballaststoffe gelangen wie die löslichen Ballaststoffe unversehrt in den Dickdarm. Hier binden sie wie die löslichen Ballaststoffe Wasser, tragen zur Vergrößerung des Stuhlvolumens bei und aktivieren die Darmperistaltik.

Mit der Zubereitung der Erdmandelmilch separieren wir die Ballaststoffe größtenteils als Trester im Nussmilchbeutel. Deshalb sollten wir den Erdmandeltrester trocknen, zu Mehl mahlen und weiterverarbeiten, zum Beispiel in der Mohn-/Apfelrolle.

Wenn du ein tieferes Verständnis für die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen und deine Gesundheit auf ein höheres Level heben möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

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