Das ist einfach genial: Für dieses Buchweizenbrot braucht es nur Buchweizen und Wasser und weder Hefe noch einen fertigen Sauerteigstarter.
Das Besondere ist die natürliche Fermentation:
Der eingeweichte Buchweizen wird mit Wasser fein püriert und anschließend für etwa 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen. In dieser Zeit werden die natürlicherweise vorhandenen Mikroorganismen aktiv und der Teig beginnt zu fermentieren.
Dabei entstehen unter anderem organische Säuren, die dem Brot sein angenehm mild-säuerliches Aroma verleihen. Gleichzeitig verändert die Fermentation den Buchweizen und kann die Verfügbarkeit bestimmter Mineralstoffe verbessern, da unter anderem Phytinsäure abgebaut werden kann.
Buchweizen eignet sich hervorragend für diese Art der Brotzubereitung. Obwohl sein Name etwas anderes vermuten lässt, ist er kein Getreide, sondern ein glutenfreies Pseudogetreide. So entsteht aus wenigen natürlichen Zutaten ein saftiges, aromatisches und von Natur aus glutenfreies Brot.
Buchweizen-Sauerteigbrot
Zutaten
- 500 g Buchweizen
- 200 ml Wasser
- 1 Prise Salz
- Verschiedene Samen (Sesamsamen, Sonnenblumen- und Kürbiskerne) zum Bestreuen
Zubereitung
- Buchweizen etwa 3 Stunden in reichlich Wasser einweichen.
- Das Einweichwasser abgießen.
- 200 ml Wasser und das Salz hinzufügen und alles zusammen im Mixer fein pürieren.
- Den Teig in eine Kastenform geben und etwa 24 Stunden bei Raumtemperatur fermentieren lassen.
- Nach Belieben mit Sesam, Sonnenblumenkernen und Kürbiskernen bestreuen.
- Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze etwa 50 Minuten goldbraun backen.
Tipp:
Für mehr Abwechslung lässt sich der Teig nach Belieben mit Gewürzen und Kräutern verfeinern. Besonders gut passen Brotgewürze wie Kümmel, Fenchel oder Koriander sowie Rosmarin oder mediterrane Kräuter. Auch gehackte Walnüsse oder Kürbiskerne können direkt unter den Teig gemischt werden.
Je nach Raumtemperatur kann die Fermentationszeit etwas variieren. Der Teig ist bereit zum Backen, wenn er leicht aufgegangen ist und angenehm säuerlich riecht. Für eine kräftigere Säurenote kann er etwas länger fermentieren.
Aufbewahrung & Genuss
Das Buchweizenbrot schmeckt besonders gut, wenn es nach dem Backen vollständig ausgekühlt ist. Bewahre es am besten in einem Brottuch oder einer Brotbox auf.
Dazu passen sowohl herzhafte Aufstriche, Avocado und frische Kräuter als auch süße Varianten mit Nussmus oder einem selbst gemachten Fruchtaufstrich.
Weitere Infos zu Buchweizen findest du hier: Gekeimter Buchweizen – nährstoffreich und bekömmlich
Wir sind gespannt, wie dein Lieblingsbrotrezept lautet!
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