Die basische Ernährung – was bewirkt sie?

Die basische Ernährung gilt als alternativmedizinische Ernährungslehre und wird in der Ernährungswissenschaft nach wie vor nicht als wichtig erachtet. Dies wird mit dem Argument begründet, dass unser Körper perfekt für ein gesundes Leben ausgestattet ist und über natürliche Puffersysteme verfügt.

Es ist jedoch wichtig zu berücksichtigen, dass sich die basenüberschüssige Ernährung unserer Vorfahren im Vergleich zur heutigen gravierend verändert hat. Die einstige Ernährung, die ausschließlich auf natürlichen Lebensmitteln basierte, hat sich zu einer Ernährung entwickelt, die reich an Backwaren, tierischen Produkten und nährstoffarmen Fertigprodukten ist. Eine zusätzliche Belastung stellen versteckte Zucker, Transfette, vielerlei Zusatzstoffe und Pestizidbelastungen dar. Dadurch enthält unsere Ernährung heute sehr viele Säurebildner.

Dies fordert uns heraus, Fragen rund um den Säure-Basen-Haushalt näher zu beleuchten:

  • Was sind überhaupt säure- und basenbildende Lebensmittel?
  • Wie geht unser Organismus mit zu vielen Säuren um?
  • Und was kann eine basische Ernährung bewirken?

In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit diesen spannenden Fragen befassen und die Wirkung einer basischen Ernährung erkunden.

Der Säure-Basen-Haushalt

Der Begriff Säure-Basen-Haushalt fasst alle Regelmechanismen zusammen, die dem Ausgleich des pH-Wertes dienen und alle Körperbereiche in ihrem optimalen Milieu halten.

Jeder Körperbereich unterliegt einem bestimmten pH-Wert und unsere Stoffwechselabläufe funktionieren genau im Rahmen dieser Werte optimal.

Körperliche pH-Werte sind:

  • Speichel – leicht basisch – 7 bis 7,1
  • Magen – sauer – 1,2 bis 2,5
  • Dünndarm – basisch – um 7,5
  • Dickdarm – schwach sauer – 5,5 bis 6,8
  • Bindegewebe – sehr leicht basisch – 7,1 bis 7,3
  • Blut – leicht basisch – 7,35 bis 7,45

Eine immense Bedeutung hat der pH-Wert des Blutes, weshalb unser Organismus dessen Aufrechterhaltung oberste Priorität einräumt.

Der pH-Wert

Die Maßeinheit für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert. Das Kürzel pH stammt aus dem Lateinischen potentia hydrogenii, was „Konzentration der Wasserstoff-Ionen“ bedeutet. Der pH-Wert wird auf einer Skala von 0 bis 14 festgelegt, wobei 0 den stärksten Säuregrad, 14 den höchsten basischen Wert und 7 den neutralen Wert darstellt.

Die Grafik verdeutlicht das:

pH-Wert basische Ernährung

Puffersysteme

Um die optimalen pH-Werte aufrecht zu erhalten, verfügt der menschliche Organismus über intelligente Puffersysteme wie beispielsweise dem Kohlensäure-/Bicarbonat-Puffer. Durch diese Mechanismen werden pH-Schwankungen aufgefangen.

Beim gesunden Erwachsenen ist die Kapazität dieser Systeme so groß, dass der Säure-Basen-Haushalt auch bei einseitiger Ernährung im Gleichgewicht bleibt. Bei dauerhafter Belastung können sich die Pufferkapazitäten allerdings erschöpfen.

Wann wirkt ein Lebensmittel basen- beziehungsweise säurebildend?

Wir verwenden bewusst die Begriffe basen- beziehungsweise säurebildend. Das liegt daran, dass saure Lebensmittel nicht zwangsläufig sauer im Körper wirken. Es geht vielmehr darum,  ob ein Lebensmittel zu Säuren oder Basen verstoffwechselt wird.

Als grobe Orientierung gilt:

Ob ein Lebensmittel in unserem Organismus als säure- oder basenbildend wirkt, gibt im Wesentlichen der Gehalt an basenbildenden Mineralstoffen und die Säurebelastung der Niere durch säurebildende Mineralstoffe an.

Ein Lebensmittel, das also über einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen und einen geringen Eiweißanteil verfügt, zählt zu den basenbildenden Lebensmitteln und wirkt basisch in unserem Körper.

Basisch wirkende Mineralstoffe sind:

  • Calcium
  • Magnesium
  • Natrium
  • Kalium
  • Eisen

Über einen hohen Anteil an basisch wirkenden Mineralstoffen verfügen Wildkräuter, Sprossen, Salate, Gemüse und Obst.

basenbildende Lebensmittel

Sauer wirkende Mineralstoffe sind:

  • Schwefel

  • Phosphor

  • Fluor

  • Jod

  • Chlorid

Über einen hohen Anteil an sauer wirkenden Mineralstoffen verfügen eiweißreiche Lebensmittel wie alle tierischen Produkte oder Zusatzstoffe in verarbeiteten Lebensmitteln. Bei dessen Abbau entstehen Säuren, die nicht abgeatmet werden können, sogenannte nichtflüchtige Säuren.

  • Harnsäure beim Verzehr von tierischen Eiweißen
  • Salpetersäure aus gepökeltem Fleisch
  • Schwefelsäure durch Schweinefleisch, Käse, Quark, Getreide
  • Phosphorsäure aus Softdrinks, Wurstwaren und Schmelzkäse, Getreide
Ernährungsberatung basische Ernährung

Wie geht unser Organismus mit Säuren um?

Wichtig zu wissen: In unserem Organismus entstehen während des Stoffwechsels andauernd Säuren. Bei der Zellatmung wird beispielsweise Kohlensäure gebildet, bei Stress Salzsäure oder bei intensiver sportlicher Betätigung Milchsäure (Laktat).

Dazu kommen die Säuren, die bei der Verstoffwechslung von säurebildenden Lebensmitteln entstehen. Um trotz all dieser entstehenden Säuren den Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, verfügt unser Organismus neben den Puffersysteme über ausgeklügelte Ausleitungsmechanismen.

Säureausleitung über die Atmung

Flüchtige, gasförmige Kohlensäure in Form von Kohlendioxid, welches als Abfallprodukt bei der Energiegewinnung aus Kohlenhydraten in den Körperzellen entsteht, kann über die Lunge ausgeatmet werden. Auch schwache organische Säuren, wie beispielsweise Zitronensäure, Essigsäure, Oxalsäure und Buttersäure, die bei der Verstoffwechslung von pflanzlichen Eiweißen zurückbleiben, werden im Organismus zu Kohlendioxid abgebaut und können ausgeatmet werden.

Säureausleitung über die Harnorgane

Nichtflüchtige Säuren, die vor allem beim Abbau von Eiweiß entstehen, werden von den Nieren als Harnsäure, Schwefelsäure oder Phosphorsäure mit dem Urin ausgeschieden.

Säureausleitung über die Haut

Auch über die Schweißdrüsen unserer Haut werden Säuren ausgeschieden. Die Säureausscheidung kann über Schwitzen durch körperliche Bewegung, Saunagänge oder Basenbäder zusätzlich unterstützt werden.

Beachte:

Die Atmung ist für unseren Säure-Basen-Haushalt von großer Bedeutung, da die meisten Säuren – als Kohlendioxid – über die Atmung ausgeschieden werden!

Folgen einer andauernden säurebildenden Ernährung

Eine hohe und anhaltende Säurelast führt früher oder später zu einer Überforderung der Puffer- und Ausleitungssysteme. Solch hohe Säurelasten entstehen heute vielfach durch den Verzehr von tierischem Eiweiß, Backwaren, Fertigprodukten und Softdrinks, aber auch durch Dauerstress, Bewegungsmangel, übertriebenen Sport oder Medikamenteneinnahme.

Säureneutralisation mit Hilfe von basischen Mineralstoffen

Wenn der Körper es nicht mehr schafft, die anfallenden Säuren auszuscheiden, folgt eine Art Notprogramm und es werden die Säuren mit Hilfe von basischen Mineralstoffen in Salze umgewandelt, um sie zu neutralisieren und vorübergehend oder dauerhaft einzulagern.

Was vorübergehend hilfreich ist, hat jedoch langfristig fatale Folgen: Es kommt dabei zum Verbrauch wertvoller Mineralstoffe und somit zu Mineralstoffmangel sowie zu Ablagerungen beziehungsweise zur sogenannten „Verschlackung“.

Mineralstoffraubbau

Die für die Neutralisation benötigten basischen Mineralstoffe werden der Nahrung entnommen. Wenn allerdings in der aufgenommenen Nahrung zu wenige davon enthalten sind, müssen die benötigten Mineralstoffe aus den körperlichen Lagerstätten entnommen werden.

Diese sind:

  • Haarboden
  • Bindegewebe
  • Gefäßwände
  • Zähne
  • Knochen und Knorpelgewebe

Erste Anzeichen einer zu säurereichen Ernährung zeigen sich dann in den sogenannten „Mineralstoffraubkrankheiten“. Dazu zählen brüchige Fingernägel, Haarausfall und Müdigkeit, im Weiteren Demineralisierung der Zähne und Knochen (Osteoporose).

Ablagerungen und ihre Folgen

Fallen also beim täglichen Stoffwechsel durch unsere Ernährung beziehungsweise unseren Lebensstil so viele Säuren an, dass unser Organismus es nicht mehr schafft, diese auszuleiten, werden neutralisierte Säuren im Körper zwischengelagert.

Unser Körper „verschlackt“ oder wir könnten auch sagen „vermüllt“ dadurch allmählich. Und darin steckt eine wesentliche Ursache für Alterungsprozesse und unzählige körperliche Beschwerden.

Die Übersäuerung des Organismus kann viele verschiedene Symptome auslösen, wie Energielosigkeit, Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme, Hautprobleme und depressive Verstimmung.

Im Weiteren kann es zu folgenden Erkrankungen kommen:

  • Arteriosklerose und Bluthochdruck – infolge von Ablagerungen in den Blutgefäßen
  • Cellulite – Ablagerungen im Bindegewebe
  • Arthritis und Gicht – Ablagerungen in den Gelenken
  • Verdauungsbeschwerden – Ablagerungen im Darm
  • Nieren- und Gallensteine – Ablagerungen in Nieren oder Galle
Ballaststoffe

Ganzheitliche Maßnahmen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt

Die wunderbare Nachricht: Gegen die Folgen einer Übersäuerung können wir etwas tun. Wir können uns so ernähren, dass unser Organismus die Möglichkeit hat, die Schlacken Schritt für Schritt wieder aus dem Körper zu schaffen.

Dafür findest du nachfolgend einen umfassenden Maßnahmenkatalog, der ermöglicht, den Prozess der Einlagerung zu beenden und umzukehren:

1. Die basenreiche Ernährung

Zur Wiederholung: Basenbildend sind all jene Lebensmittel, die mineralstoffreich sind, also über einen hohen Anteil an basischen Mineralstoffen verfügen und nur einen geringen Eiweißanteil aufweisen.

Dazu zählen:

  • Wildkräuter und Sprossen
  • Salate und fast alle Gemüsesorten
  • Reife Früchte 
  • Gekeimte Samen und Nüsse
  • Kräuter und Gewürze

Tipp: Setze auf reichlich Grünes, ballaststoffreiches Wurzelgemüse und ergänze mit eiweißreichen gekeimten Samen und Nüssen.

Die basenreiche Ernährung

Für einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt hat sich die 80/20-Regel bewährt, das bedeutet, dass basenreiche Ernährung idealerweise zu 80 Prozent aus basenbildenden und zu 20 Prozent aus säurebildenden Lebensmitteln bestehen sollte.

Die basische Ernährung

Bei der basischen Ernährung handelt es sich um eine Ernährung, die zu 100 Prozent aus basenbildenden Lebensmitteln besteht. Hierbei sprechen wir von einer Basenkur beziehungsweise vom Basenfasten, was nur für eine bestimmte Zeit praktiziert wird.

2. Unterstützende Massnahmen

Die Entsäuerung kann auch ganz maßgeblich durch unseren Lebensstil unterstützt werden:

  • Bewusste Atmung, um die Kohlensäure-Ausscheidung über die Lunge zu unterstützen.
  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft.
  • Gemäßigter Sport und flotte Spaziergänge regen die Atmung, die Sauerstoffversorgung und den Stoffwechsel an und fördern die Entsäuerung über Lungen und Haut.
  • Das Wassertrinken, damit gelöste Säuren über die Nieren ausgeschieden werden können.
  • Innere Entspannung
  • Beschränke die Medikamenteneinnahme auf das nötigste.
  • Natürliche Hautpflege – herkömmliche Körperpflegeprodukte wie Duschgel, Haarshampoo, Lotions und Deos führen dem Körper zusätzliche Säuren zu. Sie enthalten reichlich synthetische Inhaltsstoffe, haben in der Regel einen sauren pH-Wert und behindern die normale Säureausscheidung über die Haut
  • Basenbäder oder auch basische Fußbäder unterstützen den Körper bei der Entsäuerung, indem sie dazu beitragen, Säuren und Giftstoffe über die Haut auszuscheiden
  • Bürstenmassagen – aktivieren den Stoffwechsel und insbesondere den Lymphfluss und somit den Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten.
  • Darmspülungen entlasten den Dickdarm und unterstützen Entgiftung und Entsäuerung.
Säure-Basen-Tabelle

Säure-Basen-Tabellen

Viele der im Umlauf befindlichen Tabellen beziehen sich auf die Angaben von Ragnar Berg (1873-1956). Er erkannte, dass ein hoher Eiweißgehalt durch einen Basenüberschuss in der Nahrung günstig beeinflusst wird.

1995 stellten die Professoren Manz und Remer Tabellen zur Bewertung der Säure- und Basenwirkung von Lebensmitteln nach der von ihnen entwickelten PRAL-Formel zusammen.
Der PRAL-Wert gibt Auskunft über die zu erwartende Belastung der Nieren durch die aus der Nahrung anfallenden Säuren. Danach ist für die Säure- oder Basenwirkung eines Lebensmittels die Bilanz von Säuren und Basen nach ihrer Verstoffwechslung im Körper entscheidend.

Von Berg, Remer und Manz nicht berücksichtigt ist die Säurewirkung der purinhaltigen Lebensmittel. Dieser Aspekt wurde in den Tabellen von Sabine Wacker mit aufgenommen. Purine sind Stickstoffverbindungen, die während der Verstoffwechslung zu Harnsäure abgebaut werden und sich verstärkend oder sogar ursächlich auf degenerative Gelenkerkrankungen auswirken können.

Wir orientieren uns an der Säure-Basen-Tabelle nach Sabine Wacker, wonach säurebildende Lebensmittel zusätzlich in „gute“ und „schlechte“ Säurebildner unterteilt werden (1).

Gute Säurebildner

Als „gute“ Säurebildner werden Lebensmittel bezeichnet, die trotz ihrer Säurewirkung einen hohen gesundheitlichen Wert haben. Sie wirken schwach säurebildend, liefern dazu viele wertvolle Vitalstoffe und enthalten nur wenige, den Stoffwechsel belastende Zusatzstoffe. Hierzu zählen zum Beispiel Hirse und Vollkornreis, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse (ungekeimt).

Schlechte Säurebildner

Schlechte Säurebildner belasten den Stoffwechsel wesentlich mehr als die guten und liefern weniger Nährstoffe. Säurebildende Nahrungsmittel sind insbesondere stark eiweißhaltige Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch, Käse, Wurst und Eier. Die beim Eiweißabbau entstehenden Sulfate (Salze der Schwefelsäure) und Phosphate (Salze der Phosphorsäure) belasten das Säuregleichgewicht.

Ebenso gilt ein hoher Weißmehl- und Zuckerverzehr als negativ für den Säure-Basen-Haushalt, da bei ihrer Verstoffwechslung im Körper viele Mineralstoffe benötigt werden und dies die Puffer aufbrauchen kann. Sie sind damit sogenannte Mineralstoffräuber.

Besondere Vorsicht ist bei Fertigprodukten geboten. Sie sind in der Regel nährstoffarm und enthalten verschiedenste säurebildende Zutaten und Zusatzstoffe.

Säure-Basen-Tabelle

Parallelen zwischen basenbildender und schleimfreier Ernährung

Die Ernährungsform der schleimfreien Heilkost wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Naturheilkundler Arnold Ehret begründet. Arnold Ehret sah jede Krankheit, egal mit welchem Namen sie der medizinischen Wissenschaft bekannt ist, als eine Verstopfung des Leitungssystems (Blutgefäß- und Lymphgefäßsystems) und als einen Versuch des Körpers Schleim und Gifte auszuscheiden.

Als schleimfrei erweisen sich eiweiß- und fettarme sowie basenbildende Lebensmittel. So ist es tatsächlich erstaunlich festzustellen, dass die Mehrzahl der Nahrungsmittel, die als „säurebildend“ gelten, von Arnold Ehret als „schleimbildend“ eingestuft wurden und „basenbildende“ Nahrungsmittel fast genau mit „schleimfreien“ übereinstimmen.

Ehret schätzte die Säure-Basen-Tabellen nach Ragnar Berg. Er sah sich in seiner Einteilung der Lebensmittel in schleimbildend und nicht schleimbildend durch diese bestätigt, da sie mit säure- und basenbildenden Lebensmitteln größtenteils übereinstimmten.

 

Fazit

In der basenreichen Ernährung stehen vor allem Lebensmittel im Mittelpunkt, die im Körper basisch verstoffwechselt werden, wie Obst, Gemüse, Sprossen, Kräuter sowie aktivierte Samen und Nüsse. Diese Lebensmittel sind besonders reich an wichtigen Nährstoffen, insbesondere Mineralstoffen, und sorgen für optimal funktionierende körperliche Abläufe.

Mit der basenbildenden Ernährung

  • unterstützen wir das Säure-Basen-Gleichgewicht,
  • können alle Stoffwechselprozesse in ihrem optimalen Milieu stattfinden,
  • erfolgt keine Verschlackung und vorhandene Ablagerungen können sich abbauen,
  • können wichtige Entgiftungsprozesse nach Plan ablaufen,
  • wirken wir Zivilisationskrankheiten entgegen.

„Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren, nicht einmal Krebs.“

Dr. Otto Heinrich Warburg, Träger des Medizinnobelpreises 1931

 

Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ernährungsberaterausbildung roh-vegan

Ulrike Eder
Ulrike ist Heilpraktikerin (psych.), Ernährungsberaterin, Hippocrates Lifestyle Medicine Coach und Phytotherapeutin. Zusammen mit ihrem Mann Jürgen leitet sie die Ernährungsberater-Fernausbildung der Deine Ernährung Akademie.

Kommentare

15 Kommentare

  1. Birgit Artner

    Wie großartig und wichtig dieser Blogartikel ist!!! Er ist an Wichtigkeit nicht zu überbieten. Solange unser Körper all unsere Sünden toleriert und versucht mit einigen Reinigungskrisen am Leben zu halten, ist alles gut für uns. Aber wenn wir an einer schweren Krankheit leiden und alles Mögliche versuchen, uns zu heilen, es aber nicht gleich auf Anhieb funktioniert, dann merken wir erst, wie wichtig es ist, vorbeugend etwas für unsere Gesundheit zu tun. Ich kann es nur bekräftigen, dass wir immer genau schauen, was auf unsere Teller landet.

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Birgit,
      danke für deinen Kommentar und deine Bekräftigung 🌱 🌿 💚 es war höchste Zeit, dass wir dieses Thema aufgreifen!
      Liebe Grüße Ulrike

      Antworten
  2. Ruth

    Vielen Dank, für den sehr gut verständlich erklärten Artikel! In ihm wird klar, das wir unser gesundheitliches Schicksal selbst in die Hand nehmen können.

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Ruth,
      danke für dein Feedback 🌱 🌿 💚 Ja! Und es tut gut, wenn wir immer wieder eine Erinnerung erhalten 😉
      Liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten
  3. Heinz-Jürgen Warkocz

    Ein sehr lesenswerter Blog dem ich voll und ganz zustimme. Mir ist bewusst das eine basische Ernährung für unsere Gesundheit wichtig ist, zumal ich an Dickdarmkrebs erkrankt bin. Sollte ich OP und Nachbehandlung überstehen muss ich gezwungener Maßen meine Ernährung umstellen. Theoretisch ist mir das alles verständlich jedoch bereitet mir die Umsetzung Schwierigkeiten. Was ich bräuchte sind einfache leicht umzusetzende Rezepte.

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Lieber Heinz-Jürgen,
      danke für deinen Kommentar. Ich empfehle dir „Das einfachste Basenfasten-Buch aller Zeiten“ von Sabine Wacker https://cutt.ly/8wQdRILe und natürlich unsere Rezepte. Vielleicht probierst du dich einfach mal durch die Rubrik Frühstück 😉
      https://deine-ernaehrung.de/fruehstueck/
      Ich wünsche dir alles Gute für deine Gesundheit!
      Herzliche Grüße
      Ulrike

      Antworten
  4. Julia

    Herzlichen Dank für diesen tollen Blogartikel und die Säure-Basen-Tabelle.
    Wie wichtig ist doch die basenreiche Ernährung für unseren Körper.

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Julia,
      danke für dein Feedback! Ja, und ich denke es ist sehr gut nachvollziehbar, warum die basenreiche Ernährung wichtig ist für unseren Körper 😉
      Herzliche Grüße
      Ulrike

      Antworten
  5. Käthe Januschka

    Liebe Ulrike!
    Der Artikel ist großartig und viele Menschen haben keine Ahnung von diesen Themen. Ich beschäftige mich aber schon seit Jahrzehnten mit gesunder
    Ernährung und es ist mir alles schon bekannt, trotzdem vielen Dank dafür.
    Dein Buch Eine neue Welt des Essens liebe ich, es ist toll!
    Liebe Grüße
    Käthe

    Antworten
  6. Tanja Allwang

    Liebe Ulrike!
    Vielen Dank für diese tolle Zusammenfassung, mir ist dabei nur das Eiweißthema unklar. Ich denke , die Problematik bezieht sich auf das tierische Eiweiß und nicht auf PFlanzliches, oder? Ich habe das Gefühl, schon Proteine zu brauchen, insbesondere beim Sport oder in Abnehmphasen. Was meinst Du dazu?
    Liebe Grüße, Tanja

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Tanja,

      grundsätzlich werden Eiweiße, unabhängig davon ob tierisch oder pflanzlich, aufgrund ihres Anteils an schwefelhaltigen Aminosäuren (Cystein und Methionin) vom Körper sauer verstoffwechselt.

      Unterschied:
      In tierischen Produkten kommen sie aufgrund ihres hohen Eiweißanteils konzentrierter vor. Pflanzliche eiweißreiche Lebensmittel, wie Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse zählen aufgrund ihrer weiteren Inhaltsstoffe wie Ballaststoffe oder Mineralstoffe zu den guten Säurebildner.

      Darüber hinaus können sie durch Aktivieren und Keimen in Richtung basenbildend verschoben werden. Dadurch werden Säuren abgebaut und Vitamine und Mineralstoffe werden besser bioverfügbar.

      Damit hast du gute Möglichkeiten, dich trotzdem eiweißreich zu ernähren 😉
      Herzliche Grüße
      Ulrike

      Antworten
  7. Tanja

    Vielen Dank, liebe Ulrike!

    Antworten
  8. Petra

    Liebe Ulrike,

    hast Du vielleicht einen Tip? Im Winter werden mir immer die Sprossen schlecht. Bevor man sie essen kann, fangen sie an muffig zu riechen und ich muß sie wegwerfen. Das passiert mir im Sommer nicht. Ist dann der Raum zu kalt oder zu wenig Sonne? Bei wieviel Grad Raumtemperatur gedeihen sie am besten? Freu mich über Hilfe 🙂

    Ganz liebe Grüße

    Petra

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Liebe Petra,
      ich vermute, dass deine Sprossen zu viel Feuchtigkeit haben und empfehle dir, sie vielleicht nur einmal am Tag zu spülen. Ideal sind 20 -23 Grad und bei den meisten ist es sogar eher so, dass die Sprossenzucht im Sommer weniger gut gelingt.
      Ich wünsche dir viel Erfolg mit den Sprossen,
      liebe Grüße
      Ulrike

      Antworten
  9. Petra

    Liebe Ulrike,

    vielen Dank für Deine Antwort. Dann ist es bei mir tatsächlich zu kalt gewesen….
    Ich werde es weiter probieren und Deine Tips beherzigen. Vielen Dank!

    Liebe Grüße

    Petra

    Antworten

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