Interview mit Alexandra – Ernährungsberaterin roh vegan

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Alexandra, ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin roh vegan, berichtet über ihren Werdegang zur Expertin für Ernährung, Entgiftung und Wasservitalisierung.

INHALT

 

  • Aus welchen Gründen hast du dich für die roh vegane Ernährung entschieden und seit wann ernährst du dich größtenteils so?
  • Wie hast du deine Umstellung gestaltet, spontan oder eher schleichend?
  • Welche Veränderung spürst du durch die roh vegane Ernährung?
  • Du bist zertifizierte ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin roh vegan. Wie war die Zeit der Ausbildung bei Deine Ernährung und welche Bereicherung konntest du für dich mitnehmen?
  • Du nutzt deinen Abschluss bereits beruflich. Welche Puzzleteile führst du zusammen und was sind deine Schwerpunkt-Themen?

Aus welchen Gründen hast du dich für die roh vegane Ernährung entschieden und seit wann ernährst du dich größtenteils so?

Dazu muss ich zunächst etwas aus meiner Vorgeschichte erzählen. Ich bin 1979 geboren. Meine Eltern gingen beide fast den ganzen Tag arbeiten, so das für eine frische gesunde Kost keine Zeit blieb. So bestand meine Ernährung größtenteils aus Tütensalat und Fertigdressings, Dosengemüse, reichlich Fleisch mit Soße, die aus Pulver und Wasser zusammengerührt wurde, Kartoffeln, Nudeln, Pfannkuchen, Brötchen mit Fleischwurst etc.

Der Cholesterin-Hype war geboren und zur Folge stand ab da im Kühlschrank die Margarine. Als ich ca. 12 Jahre alt war, hielt die Mikrowelle Einzug (nicht nur) in unseren Haushalt. Als Getränk gab es dieses Granulat, das sich Zitronentee nannte, eine zuckerhaltige Brühe, die man in Wasser einrührte. Süßigkeiten gab es reichlich. Kein Wunder also, dass ich mein ganzes Leben lang mit Übergewicht gekämpft habe. In der Schule war ich oft sehr müde und unkonzentriert, das Lernen fiel mir schwer. Ich hatte viele Jahre eine extrem unreine Haut und Verdauungsprobleme.

Zum Glück hatte ich eine Oma, die mein Interesse für das Ansetzen eines Kombucha-Pilzes weckte, einen eigenen großen Garten hatte und mich, schon als ich 16 Jahre alt war, für Bücher wie jenes von Maria Treben „Gesundheit aus der Apotheke Gottes“ begeistern konnte.

Die Jahre der Gewichtskontrolle

Die nächsten 20 Jahre habe ich damit verbracht, ab- und zuzunehmen. Gewichtskontrolle und Essen war das zentralste Thema überhaupt in meinem Leben. Ich bin damals nicht wieder in meine Kraft gekommen.

Mit asketischen Diäten und großer Disziplin ist es mir einige Male gelungen, viele Kilos (bis zu
30 kg) in relationsweise kurzer Zeit abzunehmen. Dann fühlte ich mich wirklich gut. Doch kam dann „von außen“ eine Krise, waren diese Kilos auch bald wieder auf meinen Hüften.

Mit 33 Jahren wurde ich Mama eines Jungen mit Down Syndrom. Damals ein gewaltiger Schicksalsschlag. Heute das schönste Geschenk in meinem Leben! Er hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Plötzlich hatte ich nicht mehr nur die Verantwortung für mich selbst. Alle Entscheidungen habe ich ab jetzt für uns beide getroffen.

Die gesunde Ernährung gewinnt an Bedeutung

Ich fing an, mich mehr und mehr für gesunde Ernährung zu interessieren. Mit 36 erhielt ich die Diagnose „Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs“. In zwei Operationen wurde mir letztlich die Gebärmutter entfernt.

Ich habe parallel dazu die Leberreinigung nach Andreas Moritz entdeckt und diese bis heute 13 mal (mittlerweile in veränderter Form nach Florian Sauer) durchgeführt. Später bin ich auf die Bücher von Alexandra Stross gestoßen. Das Buch „Natürliche Körperentgiftung“ war von da an meine Bibel. Ihre Methoden praktiziere ich bis heute und habe damit viele körperliche Beschwerden dauerhaft hinter mir lassen können.

Die basische Ernährung hat mich fasziniert. Damit fiel es mir leicht, auf Fleisch- und Milchprodukte, Gluten und Zucker immer mehr zu verzichten.

Irgendwann merkte ich, das mir ein hoher Rohkostanteil in der Ernährung sehr gut tut. Ich wollte mehr davon. Doch wie?

Ich habe mich im Internet nach Möglichkeiten erkundigt, dies professionell anzugehen. Die Rezepte sollten schmecken, einfach umzusetzen sein und vor allem meinen Körper optimal mit Nährstoffen versorgen. Auf Empfehlung von Alexandra Stross bin ich auf die Ausbildung zur Ernährungsberaterin roh vegan von Deine Ernährung gestoßen und hatte ein sehr ausführliches Telefonat mit Ulrike. Alles fühlte sich richtig an, sodass ich mich sofort entschieden habe, diese Ausbildung zu machen.

Das war vor gut 2 Jahren. Seitdem ist die Rohkost-Ernährung nach und nach in unser Leben eingezogen.

Wie hast du deine Umstellung gestaltet, spontan oder eher schleichend?

Die Umstellung habe ich schleichend gestaltet. Zunächst habe ich mit den Wildkräuter-Smoothies am Morgen begonnen. Brennnessel, Giersch und Löwenzahn habe ich in Bio-Qualität im Garten angepflanzt. Heute wachsen und gedeihen dort mehr als 15 Wildkräuter. Die Fermentationssäfte folgten. Die Sprossenzucht hat mir großen Spaß bereitet und ich wurde im wahrsten Sinne des Wortes demütig und ehrfürchtig, was so ein Samen alles kann.

Nach den Praxistagen bei Ulrike und Jürgen habe ich mich zudem an die Mikrogrün-Zucht herangewagt. Ebenso haben uns die beiden sehr umfassend über die Vorteile des Entsaftens beraten, sodass ich mir einen guten Entsafter zugelegt habe. Ein wenig später habe ich mich dann an Rohkost-Brote und -Cracker gewagt, ebenso an die Zubereitung eines veganen Joghurts.

Welche Veränderungen spürst du durch die roh vegane Ernährung?

Bereits nach ca. 2-3 Monaten habe ich ganz deutlich gemerkt, dass mir gekochtes Essen nicht gut tut. Es raubt mir zu viel Energie. Ich bin danach müde. Ich kann nur ausdrücklich betonen, dass es für mich absolut keinen Verzicht darstellt, mich rohköstlich zu ernähren. Die Energie, die der Körper benötigt, um Schlechtkost zu verdauen, habe ich jetzt für wichtigere Dinge frei.

Außerdem ist mein Hautbild sehr viel besser geworden und meine Darmflora ist nun im Gleichgewicht. Ein klarer wacher Geist ist ebenfalls die Folge dieser Ernährungsweise. Die Liebe zur Natur ist in mir entfacht! Als ich mir das erste Mal wirklich ganz achtsam ein Blatt Mangold in seinen prächtigen satten Farben angesehen habe und die Adern auf den Blättern wirklich gesehen und gefühlt habe, war ich tief berührt! Und dankbar. Und glücklich.

Durch die neue Ernährung beobachte ich bei meinem Sohn sehr große Fortschritte in seiner Entwicklung. Er ist viel ruhiger und ausgeglichener, kann sich viel besser und länger auf ein Thema konzentrieren. Sein Fokus ist im Hier und Jetzt. Auch sprachlich tut sich gerade viel.

Du bist zertifizierte ärztlich geprüfte Ernährungsberaterin roh vegan. Wie war die Zeit der Ausbildung bei Deine Ernährung und welche Bereicherung konntest du für dich mitnehmen?

Als ich das erste Modulheft in Händen hielt, war ich zunächst sehr überrascht, da es bei der Ausbildung offensichtlich nicht nur um die Ernährung an sich geht.

Die Ernährungsgeschichte der Menschheit, die menschliche Anatomie, Stoffwechselprozesse, Darmgesundheit, Säure-Basen-Haushalt, Makro- und Mikronährstoffe, Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit, Ernährung in verschiedenen Lebensphasen, jegliche Diagnosen erklärt und behandelt, somatische Intelligenz, Wildkräuter-Vitalkost-Therapie nach Dr. Switzer… ich war wirklich überwältigt.

Genau das war es, was ich wollte. Ich habe die Bücher verschlungen. In der geschlossenen Facebook-Gruppe für Ausbildungsteilnehmer wurde gezielt auf alle Fragen detailliert eingegangen. Im Online-Campus steht umfassendes Videomaterial von vielen Experten zur Verfügung. Das Praxishandbuch ist heute noch ein sehr wertvoller Begleiter in meinem Alltag.

Was ich mitgenommen habe?

Ich habe mein Leben und das meiner Patchwork-Familie komplett umgekrempelt und die Verantwortung für unsere Gesundheit selbst in die Hände genommen.

Ich habe mit Ulrike und Jürgen sehr authentische Menschen kennen gelernt, die mir nicht nur in der Ernährungsweise, sondern auch in ihrer menschlichen Art echte Vorbilder geworden sind.

Du nutzt deinen Abschluss bereits beruflich. Welche Puzzleteile führst du zusammen und was sind deine Schwerpunkt-Themen?

Heute weiß ich, nur wenn der Körper ausreichend Möglichkeiten erhält, sich von Schlackenstoffen und Toxinen zu befreien, das Milieu im Darm ausgeglichen ist und die Zellen optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt sind, ist ein Zustand von überragender Gesundheit möglich.

Deswegen habe ich mich auf die Schwerpunkte der roh veganen Ernährung, der Körperentgiftung und der Trinkwasserfiltrierung und -vitalisierung spezialisiert. Diese drei Bereiche machen ein gesundes Leben rund und gehören für mich untrennbar zusammen.

Ich freue mich, wenn Du mich auf meiner Gesundheitsmanufaktur – Website besuchst: www.kraft-quelle-wasser.de

 

 Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen und deine Gesundheit auf ein höheres Level heben möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

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