Aroniabeeren sind das heimische Superfood – Deine Ernährung

Aroniabeeren sind das heimische Superfood

von Wissen2 Kommentare

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah?

Aroniabeeren sind ein heimisches Superfood – definitiv, denn sie sind an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen nicht zu übertreffen! Vielleicht kennst du bereits den Aroniabeeren-Direktsaft aus dem Bio-Supermarkt. Noch lukrativer sind frische Aroniabeeren. 

So schmecken Wildfrüchte

Wenn du Aroniabeeren das erste Mal probierst, dann wirst du recht schnell erahnen, dass sie wohl sehr gesund sein müssen. Sie schmecken nämlich säuerlich und herb-adstringierend. Wahrscheinlich haben einst Wildfrüchte so geschmeckt. Im Gegensatz dazu essen wir heutzutage überwiegend auf Süße und Ertrag gezüchtete Hybridfrüchte.

Die Aroniabeere stammt ursprünglich aus Ostkanada und ist über Nordamerika, Russland und Osteuropa zu uns gekommen. Sie wird auch Apfelbeere genannt. Äußerlich erinnert sie eher an Heidelbeeren und im ersten Moment findet man nicht wirklich eine Assoziation zu einem Apfel. Doch wer die Beere aufschneidet, erlebt eine kleine Überraschung und entdeckt im tief roten Fruchtfleisch ein Kernhaus und kleine Samen.

Aroniabeeren sind das heimische Superfood – definitiv

Als Superfood werden Lebensmittel bezeichnet, die einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Nährstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen oder sekundären Pflanzenstoffen) enthalten. Dazu zählen beispielsweise Gojibeeren, Açai-Beeren, Wildkräuter oder Algen. Unseren Recherchen zufolge, werden Superfoods mittlerweile in grüne, exotische und heimische Superfoods unterteilt.

Das herausragende gesundheitliche Potenzial der Aroniabeere liegt in den sekundären Pflanzenstoffen, insbesondere in dem blauen Farbstoff Anthocyane, verborgen.

Aroniabeeren wirken sehr antioxidativ wirken, da  sie von allen essbaren Früchten am meisten Anthocyane enthalten.

Antioxidantien

  • entkräften freie Radikale und schützen vor oxidativem Stress,
  • schützen vor Zellalterung beziehungsweise unterstützen eine Zellverjüngung,
  • schützen Herz und Blutgefäße und
  • haben entzündungshemmende und antikarzinogene Wirkung.

Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind die Vitamine A, C, E, K sowie die Gruppe der B-Vitamine und die Mineralstoffe Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Eisen.

Aroniabeeren

 

Zubereitungsmöglichkeiten

Jetzt stoßen wir auf ein kleines Hindernis, denn der säuerlich, herbe Geschmack der Aroniabeere ist nicht jedermanns Sache. Diese kleinen Wildfrüchte passen nicht in unser gewohntes Geschmacksprofil.

Aber gerade dieser „Urgeschmack“ sollte neugierig machen!

Unsere neuesten Experimente sind das Aroniabeeren-Pulver und Aroniabeeren-Fruchtschnitten:

ARONIABEEREN-PULVER


Aroniabeeren im Mixer pürieren, das Püree auf den Paraflexfolien ausstreichen und im Dörrautomat ca. 10 – 15 Stunden trocknen (die Trockenzeit variiert je nach Dicke des Ausstrichs).

Das getrocknete Püree im Hochleistungsmixer zu Pulver verarbeiten. Für eine längere Haltbarkeit ist es wichtig, dass das Pulver wirklich trocken ist.


ARONIABEEREN-FRUCHTLEDER


500 g Aroniabeeren zusammen mit 2 Bananen pürieren und gleichmäßig auf den Paraflexbögen ausstreichen, im Dörrautomat 8 Stunden trocknen, wenden und weitere 6 Stunden trocknen. Anschließend in Streifen und kleine Stückchen schneiden.

Aroniabeeren Pulver
Aroniabeeren Fruchtleder

 

Wow – das ist wirklich etwas für anspruchsvolle Geschmäcker 😉

Das Aroniabeeren-Pulver ist über das Müsli oder über ein Dessert gestreut sehr dekorativ und verleiht diesen einen leicht säuerlich herben Geschmack. Die Fruchtschnitten sind ein leckerer Snack für Zwischendurch.

Hast du bereits die Aroniabeeren für dich entdeckt? Was ist dein Lieblingsrezept?

 

 

Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

Kommentare

2 Kommentare

  1. heinrich

    liebe Ulrike,
    danke für die vorgestellte Aroniabeere, die ich bisher leider noch nicht verkostet habe, da nur vom Namen her bekannt.
    Werde mich auf die Suche nach diesem interessanten Superfood.machen.
    dein heinrich

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Hallo Heinrich,

      danke für dein Feedback ♡
      Die Aroniabeere schmeckt nicht wirklich lecker, eher sauer und adstringierend. Besonders lecker finde ich allerdings das selbst gemachte Aroniabeerenpulver.

      Vielleicht schmeckt sie dir ja frisch, wäre natürlich das beste!
      LG Ulrike

      Antworten

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