Die Detox-Woche – der perfekte Einstieg in den Frühling

von | Gesundheit & Heilung, Smoothies & Säfte | 2 Kommentare

Jedes Jahr auf’s Neue erleben wir im Frühling ein Erwachen. Die ersten Sonnentage erwecken  Lust auf  „durchlüften“  –  nicht nur im Haus  –  auch in uns selbst!  Eine Detox-Woche ist jetzt genau das richtige, um mit Leichtigkeit in den Frühling zu starten!

Detox – was ist dran, am Trend?

Detox bedeutet übersetzt „Entgiften“ und hat seinen Ursprung im Fasten. Während der Kur werden Darm und innere Organe gereinigt und das Immunsystem gestärkt. Und es geht darum, einen Gang zurückzuschalten.

Wow, das ist ja schon mal sehr vielversprechend!

Doch Vorsicht ist geboten, da das Trendwort von der Nahrungsmittelindustrie schonungslos missbraucht wird. Online und im Supermarkt tauchen jede Menge Produkte auf, die zur Entgiftung beitragen sollen – Mischgetränke, pasteurisierte Smoothies oder andere als Detox-Lebensmittel deklarierte Artikel.

Deshalb sollte, wer sich für eine Detox-Woche interessiert, vorher ausführlich informieren. Am besten beschäftigt man sich mit dem Thema FASTEN, um keine Fehler zu machen und wirkliche Gefühle des Erwachens erleben zu können.

Nachfolgend stellen wir eine Saftfasten-Woche vor:

Was darfst du dir von einer Detox-Woche versprechen?

  • Neue Geschmackserlebnisse mit leckeren frisch gepressten Gemüsesäften
  • Frische, Klarheit und mehr Leichtigkeit
  • Einen achtsameren Umgang mit dir selbst und mit deinen Essgewohnheiten
  • Lust auf eine Ernährungsumstellung
  • Eine Entrümpelung in dir und im Haus (meistens bekommt man gleichzeitig Lust zu putzen und Schubladen auszusortieren)
  • Freude, Stolz und Tatendrang
  • Loslassen von lästigen Gewohnheiten

Wie motivierst du dich?

  • Freue dich auf eine außergewöhnliche Woche
  • Habe das Ziel vor Augen, wie du leicht und selbsbewusst in den Frühling startest
  • Visualisiere, wie du dich nach der Detox-Woche fühlst

Wie bereitest du dich vor?

  • Wähle eine Woche ohne allzu viel Hektik
  • Stelle dich bereits ein paar Tage davor darauf ein
  • Besorge alles, was du die ersten Tage brauchst

Wie stehst du deine Detox-Tage erfolgreich durch?

  • Gönne dir viel Ruhe
  • Gehe viel in die Natur
  • Wenn es dir nicht so gut geht, versuche dich zurückzunehmen und zu beobachten
  • Trinke in den ersten 3 Tagen zusätzlich Kokoswasser oder einen Saft mehr, bis sich dein Körper an den Fastenmodus gewöhnt hat
  • Räume auch die Wohnung auf, entsorge alte Dinge  –  das ordnet und befreit zusätzlich
  • Richte denen Fokus auf Heilung und Regeneration
  • Unterstütze deinen Körper mit einer Bürstenmassage vor dem Duschen
  • Genieße warme Basenbäder

Was passiert in deinem Körper?

In der Detox-Woche wird das Verdauungssystem enorm entlastet. Stelle dir vor, wie der Darm und die inneren Organe nun Zeit für Aufräum- und Regenerationsarbeiten haben.

Dabei ist es wichtig, viel zu trinken, dass die Abfallstoffe auch abtransportiert werden können.

Die große Herausforderung sind meistens die ersten 2 – 3 Tage. Diese “Heilkrise“ verläuft bei jedem etwas anders. Vielleicht fühlst du dich etwas antriebslos, frierst und bekommst Kopfweh. Auch kann es zu Augenringen, Mundgeruch oder Zungenbelag kommen. Das sind alles Zeichen, dass der Körper Toxine ausscheidet. Hier helfen Einläufe, sie entlasten und vermeiden eine Rückvergiftung durch Nahrungsreste im Darm.

Sehr unterstützend für das Lymphsystem und die Ausleitung von Säuren sind Bürstenmassagen und Basenbäder!

Warum empfehlen wir frische Gemüsesäfte?

Frisch gepresste Gemüsesäfte können die Entgiftung ideal unterstützen. Sie entlasten das Verdauungsystem und versorgen uns trotzdem mit einem Maximum an Nährstoffen.

Ergänzend kannst du Chlorella-Algen einnehmen. Algen enthalten viel Eiweiß, Mineralien, Spurenelemente und natürlich Chlorophyll. Chlorophyll aus Blattgrün und Chlorella ist äußerst effektiv beim Ausleiten und bindet frei werdende Gifte.

 

 

So gestaltest du deine Saftfasten-Woche:

Mache dir einen genauen Plan, an welchem du dich auch in schwierigen Momenten orientieren kannst. Sinnvoll ist es die Fastentage an einem Wochendende zu starten, so kannst du dich die ersten beiden Tage in Ruhe um dich kümmern.

Unser Vorschlag:

  • 3 Entlastungstage
  • 5 -7 Fastentage
  • 2 Aufbautage

Entlastungstage

Bereits 3 Tage vor dem eigentlichen Fasten solltest du auf Zucker, Fleisch, Milchprodukte, Gluten, Alkohol und Kaffee verzichten und leichte Mahlzeiten mit viel Obst und Gemüse essen, um den den Körper sanft auf den Fastenstoffwechsel vorzubereiten.

Am letzten Abend vor Fastenbeginn wird nichts mehr gegessen und schließlich die Darmentleerung eingeleitet. Diese erfolgt idealerweise durch die Cassia fistula, auch indischer Blauregen genannt. Ihre Früchte, bis zu 30 cm lange braune Schoten, haben abführende und entgiftende Eigenschaften. Für eine Darmentleerung wird abends eine Tischtennisball große Menge an zusammengeklebten Blättchen in Wasser eingeweicht, durch ein Sieb gestrichen und abends vor dem Schlafengehen getrunken.

Fastentage

Für das eigentliche Fasten sind 7 Tage sehr ideal. Tag 1 – 3 ist die Zeit der Umstellung, welche meist mit einer kleinen Krise einhergeht, Tag 4 – 5 gehen schon leichter und an den Tagen 6 – 7 fühlt man sich meistens sehr gut, sieht und spürt Resultate und ist voller Euphorie.

Fastengetränke:

Wasser, Ingwerwasser, Zitronenwasser, frisch gepresste Gemüse- und Fruchtsäfte, Kokoswasser, Basen- und Fastentee, Gemüsebrühe.

Merke: Fruchtsäfte wirken reinigend, Gemüsesäfte bauen auf!

Tagesablauf:

  • Morgens: 1/2 Liter Zitronenwasser
  • Über den Tag verteilt: 1 l bis 1 1/2 Liter Gemüse-/Fruchtsäfte (mit hohem Grünanteil), frisches Wasser einer jungen Kokosnuss, Wasser nach Bedarf
    Anregungen für frische Säfte hole dir  HIER
  • Abends: Warme Gemüsebrühe, zubereitet aus gemischtem Gemüse eine Stunde in Wasser gekocht. Wenn du nicht streng vegan lebst, ist auch eine Knochenbrühe sehr nährend. Sie ist sehr mineralstoffreich und enthält Kollagen, ein Strukturprotein, welches dasB Bindegewebe unterstützt.
  • Mache alle zwei Tage einen Einlauf, damit sich der Darm wirklich reinigen kann.

Wenn es dir sehr gut geht, kannst du natürlich noch 1, 2, 3, 4, 5, … Safttage anhängen 🙂

Aufbautage

Um von allen positiven Aspekten des Fastens zu profitieren, ist es von großer Bedeutung, das FASTENBRECHEN sehr bewusst und bedacht zu gestalten. Es wäre zu schade jetzt gravierende Fehler zu machen. Wir können uns das so vorstellen, als ob das Verdauungssystem jetzt in einem „jungfreulichen“ Zustand wäre. Es sollte jetzt ganz sanft wieder mit der ersten Nahrung konfrontiert werden.

Ganz klassisch wird das Fasten mit einem Apfel gebrochen. Es können auch andere Lebensmittel ausgewählt werden, wichtig ist es, sehr gründlich zu kauen. Nach dem Fasten sind die Geschmacksnerven äußerst sensibel, außerdem tritt viel schneller eine Sättigung ein, da der Magen sich während des Fastens zusammengezogen hat. Das ist auch eine große Chance, die Geschmacksvielfalt neu zu entdecken, sich ein bewussteres und achtsameres Essverhalten anzugewöhnen. Vieles eher Ungesunde schmeckt vielleicht gar nicht mehr und idealerweise werden frische natürliche Lebensmittel neu entdeckt.

Unser Vorschlag:

 

Wie geht es dir nach deiner Detox-Woche?

  • Bist du stolz, dass du es geschafft hast?
  • Freust du dich über mehr Achtsamkeit im Alltag?
  • Bist du fokusierter?
  • Hast du einen sensilbleren Geschmack und einen bewussteren Umgang mit dem Essen?
  • Du hast Lust deine Ernährung umzustellen?
  • Fühlst du dich leichter und richtig wohl in meinem Körper?

Noch 3 wichtige Tipps zum Schluss

  • Sei nicht zu streng mit dir!! Mache lieber ein paar Abstriche, ehe du dich nicht überwinden kannst oder deine Detox-Woche abbrichst.
  • Selbstverständlich kannst du deine Detox-Woche nach deinen Wünschen gestalten. Gestalte es für dich passend!
  • Mache dir bereits während dem Fasten Gedanken, wie du dich hinterher ernähren möchtest um Jojo-Effekte zu vermeiden.
  • Genieße deinen Erfolg und gehe achtsam in die nächste Woche!

 

 

Rohkost-Fasten

Dir ist eine Saftfasten-Woche zu extrem? Vielleicht ist dann das Rohkost-Fasten genau das Richtige für dich.

Das Rohkost-Fasten, vielleicht sogar kombiniert mir dem Intermittierenden Fasten, entschlackt und entgiftet den Körper auf sanfte Weise. Anders als beim herkömmlichen Fasten darf beim Rohkost-Fasten Obst und Gemüse im Ganzen ohne Fette (ohne Oliven, Nüsse, Avocados, Öle) und auch als Säfte oder Smoothies verzehrt werden. Somit erhält der Körper reichlich Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Ballaststoffe und kann sich gleichzeitig auf langsame Weise reinigen. Fette wirken säurebildend und stören den Reinigungsprozess, denn sie würden aus dem Fettgewebe mobilisierte Gift- und Abfallstoffe wieder binden.

Auch diese Art des Fastens wirkt wie ein Reseat-Knopf für Körper und Seele. Schon bald beginnt man Gerüche und Geschmäcker wieder intensiver wahrzunehmen, die Verdauung wird aktiviert, man gewinnt eine achtsamere Haltung dem Essen gegenüber und bekommt vielleicht Lust auf eine anschließende Ernährungsverbesserung.

Salutogenese

Während sich die Medizin in erster Linie mit der Entstehung und Heilung von Krankheiten (Pathogenese) beschäftigt, steht für die Salutogenese der präventive Gedanke und folgende Frage im Vordergrund:

Wie können wir leben, damit es erst gar nicht zu Krankheit kommt?

Mittlerweile hat sich das Fasten zu einer tragende Säule in der Gesundheitsprävention entwickelt. Wer sich für eine Detox-Woche entscheidet, kann die Selbstregulation des Körpers mobilisieren und selbst aktiv und vorbeugend für sein Wohlbefinden sorgen.

 

Hole dir zusätzlich Anregungen für mehr Bewegung und Wohlgefühl in den Artikeln

5 Tipps für mehr Bewegung im Alltag

 „Meine Schönheitstipps“

 

Wenn du ein tieferes Verständnis über die gesundheitliche Wirkung einer natürlichen Ernährungsweise erlangen möchtest – dann informiere dich bei uns!

Ulrike
Für die meisten hört sich „Rohkost“ nach einer gravierenden Veränderung oder extremen Lebensform an. Ich verbinde damit vielmehr einen modernen Lifestyle und lasse mich von der Kreativität der Rohkostküche inspirieren.

Kommentare

2 Kommentare

  1. Carsten

    Hallo Ulrike,
    kleine Anmerkung: meiner Erfahrung nach reicht von der Cassia fistula eine Tischtennisball große Kugel. Die Größe eines Tennisballes finde ich etwas viel…
    Ist es ein Schreibfehler oder meint ihr das wirklich so?
    Liebe Grüße,
    Carsten

    Antworten
    • Ulrike Eder

      Oh jemine, da habe ich mich verschrieben. Vielen Dank für deinen HInweis ♡ LG Ulrike

      Antworten

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