Rohkost Schokolade selber machen

mit den richtigen Zutaten ist das ganz einfach und mit rohköstlicher Schokolade ist naschen erlaubt !

 

Wenn du deine Ernährung mehr und mehr auf frische naturbelassene Gerichte umstellst, verändern sich auch die Geschmacksvorlieben für Süßes und irgendwann passt einfach nur noch eine Rohkostschokolade ins Konzept. Die gebräuchliche Supermarktschokolade schmeckt immer weniger.

Im Wesentlichen besteht Schokolade aus Fett, Süße und Kakao.

Als Fettkomponenten kommen Kakaobutter oder Kokosöl / bzw. -mus zur Anwendung. Kokosöl macht die Schokolade etwas cremiger und ich finde auch bekömmlicher, aber wärmeempfindlich, d. h. die Schokolade schmilzt bei Wärme recht schnell und muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Als Süßungsmittel verwende ich Kokosblütensirup, Honig oder Trockenfrüchte, manchmal auch Agavensirup oder Erythritol. Agavensirup ist wegen seinem hohen Fruktosegehalt leider nicht so sinnvoll, aber am geschmacksneutralsten. Zu Erythritol siehe Blogartikel von Rüdiger Dahlke.

Die Vollendung erlebt die Schokolade mit Bio-Kakaopulver in Rohkostqualität.

Die Kakaobohne

Es gibt kaum ein Lebensmittel, bei dem sich eine solche Fülle an wichtigen Nährstoffen auf so kleinem Raum zusammendrängt, wie in der Kakaobohne, vorausgesetzt sie wurde schonend behandelt und nicht über 42 Grad erhitzt. In einer Bohne stecken über 300 Vitalstoffe, insbesondere viele Mineralstoffe, Vitamine und auch sekundäre Pflanzenstoffe, mit antioxidativer Wirkung.

Beachtlich ist der Magnesiumgehalt von 280 mg in 100 g Rohkakao. Kakao gilt als der größte natürliche Magnesiumlieferant. Magnesium ist ein wichtiger Mineralstoff für viele Stoffwechselvorgänge in unserem Körper und wirkt u.a. beruhigend und entspannend.

Berechtig ist die Aussage „Schokolade macht glücklich“. Kakao enthält Tryptophan, eine essentielle Aminiosäure, die im Körper in das Glückshormon Serotonin umgewandelt wird. Dazu kommt noch Theobromin und eine geringe Menge Koffein, die eine anregende und konzentrationsfördernde Wirkung haben.

 

Nun zu den Schokoladenvariationen:

Nougat ist eigentlich eine Schokolade verfeinert mit Haselnuss. Ich habe als Nusskomponente helles Mandelmus verwendet.


Rohkost – Schokolade – Nougat


Zutaten:

  • 100g Kakaobutter
  • 50 g helles Mandelmus
  • 50 g Kakaopulver Rohkostqualität
  • 80 g Kokosblütensirup
  • 1 kleine Prise Salz und eine Messerspitze Vanille

Zubereitung:

  1. Kakaobutter im Wasserbad erwärmen.
  2. Kakaopulver, Vanille und Salz  in eine Schüssel geben.
  3. Nun Kokosblütensirup, Mandelmus und die Kakaobutter hinzufügen und mit dem Handmixer gut verrühren. Die Schokoladenmasse in die Förmchen füllen.

Für mehr Cremigkeit und Nougatgeschmack kannst du den Mandelmusanteil erhöhen.

Dieses Rezept ist quasi ein Basisrezept und nach Belieben veränderbar. Du kannst zum Beispiel die Kakaobutter gegen einen Teil Kokosöl austauschen, andere Süßungsmittel verwenden und damit auch Schodoladenbruch herstellen, also die Schokolade flächig ausgießen und nach Herzenslust mit Nüssen, Samen oder Blüten bestreuen.

 


Weiße Schoko-Herzen


Zutaten:

  • 60 g Kakaobutter
  • 20 g Kokosöl
  • 50 g grüne Rosinen
  • 20 g Lucuma
  • 25 g Cashewkerne gemahlen
  • 20 g Gojibeeren
  • 25 g Agavendicksaft
  • 1 kleine Prise Salz und ½ TL Vanille

Zubereitung:

  1. Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad erwärmen.
  2. Rosinen mit dem Agavensirup im Personal Blender pürieren.
  3. Gojibeeren in kleine Stückchen schneiden.
  4. Nun alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handmixer verrühren und in Herzförmchen abfüllen.

 


Aprikosen-Kokos-Schoko-Herzen


Zutaten:

für 2 Schichten:

  • 100 g Aprikosen
  • 100 g Kokosflocken
  • 30 g Kokosöl
  • 20 g Kakaobutter
  • 25 g Kokosöl
  • 25 g Kakaobutter
  • 3 Dejool Datteln
  • 25 g Kakaopulver Rohkostqualität

Zubereitung:

  1. Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad erwärmen.
  2. Aprikosen, Kokosflocken im Foodmatic Personal Mixer * mixen.
  3. Kokosöl und Kakaobutter hinzufügen und noch einmal kurz durchmixen.
  4. In die Pralinenförmchen drücken und kalt stellen.
  1. Für die Schokolade Kokosöl und Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.
  2. Die Dejool Datteln pürieren, weiche Dejool Datteln können auch mit der Gabel zerdrückt werden
  3. Das Kakaopulver in eine Schüssel geben, Datteln, Kokosöl und Kakaobutter hinzufügen, mit dem Handmixer verrühren und als 2. Schicht in die Pralinenförmchen gießen.

 

Rohkost Schokolade

 

Ich sehe Rohkost Schokoladen wie kleine Vitalstoffbomben.

Dies bedeutet für mich allerdings auch, dass es sinnvoll ist, nicht zu viel Schokolade zu essen. Je sensibler ich werde, um so stärker merke ich diese aktivierende Wirkung der Kakaobohne.

Tatsächlich ist Kakao im Rohkostbereich umstritten. Während sich David Wolfe und Markus Rothkranz dafür aussprechen, sind zum Beispiel Urs Hochstrasser und Christian Opitz dagegen. Beide halten das Theobromin im Kakao für ebenso schädlich (insbesondere für die Nerven) wie Koffein und sehen den Schaden des Theobromins größer, als den Nutzen der Antioxidantien und des Magnesiums.

Ich persönlich finde es wichtig, über diese Aspekt aufgeklärt zu sein, dann muss ich mich zum Beispiel nicht wundern, wenn ich abends nicht einschlafen kann, wenn ich davor Rohkost Schokolade gegessen habe. Und ich will es einfach wissen, dass  bei übermäßigem Schokoladengenuss sogar ein leicht nervöses Gefühl auftreten kann.

 

Aber in Maßen – mmh –  irgendwie schon sehr lecker eine Rohkost Schokoladen Praline !

 

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Siehe auch:

Blogartikel von Rüdiger Dahlke zu Erythritol

„Rohköstliche Bounties“

„Integriere junge Kokosnüsse, Kokosöl & Co. in deine Ernährung und du wirst staunen“

For your Lifestyle:

„Was uns wirklich nährt“

„Mein Glücksgeheimnis“

„5 Tipps wie du genug Bewegung in deinen Alltag integrieren kannst“

 

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