Bounties kannst du einfach roh zubereiten und deshalb dürfen sie auf meinem Blog nicht fehlen!

 

Vielleicht bist du schon das ein oder andere Mal auf selbst gemachte Bounties gestoßen, auch Attila Hildmann beschreibt in einem seiner Bücher ein Bounty-Rezept. Oder hast du sogar schon selbst Bounties zubereitet?

Mir war es wichtig rohköstliche Bounties zu kreieren. In den meisten Rezepten wird Kokosmilch aus der Dose verwendet, welche ja verarbeitet und erhitzt ist.

Hier geht’s gleich zum Rezept:


Rohköstliche Bounties


Zutaten:

für 30 kleine Bounties (ca 2 – 2,5 x 3 – 3,5 cm)

Kokosfüllung:

  • 200 g Kokosflocken
  • 1 gehäufter EL Honig
  • 1 EL Erythritol
  • 60 g Kokosöl

Schokoladenglasur:

  • 60 g Kakaobutter
  • 2 EL Mandelmus
  • 30 g Kakao (Rohkostqualität)
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

Kokosfüllung:

  1. Kokosflocken im Mixer fein mahlen, bis Kokosmus entsteht.
  2. Das Kokosöl im Wasserbad (bis 40 Grad) schmelzen und mit dem Honig und dem Kokosmus vermengen.
  3. Eine rechteckige Form ca. 14 x 20 cm mit Brotzeit- oder Backpapier auslegen und die Kokosmasse in die Form geben und mit den Fingern oder einer kleinen Rolle gut festdrücken
  4. 1 Stunde kühlen, am Papier aus der Form heben und mit dem Messer in längliche Riegel schneiden.

 

Bounties

 

Schokoladenglasur:

  1. Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.
  2. Das Kakaopulver in eine Schüssel geben, die Kakaobutter, das Mandelmus und den Honig hinzugeben und mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät verrühren.
  3. Nun nach und nach die Riegel in die Schokoladenglasur tauchen und auf einem Gitter ablegen.

 

Bounty selber machen

 

Natürlich kannst du die Bounties mit einem Süßmittel deiner Wahl süßen.

Welches Süßungsmittel ist das beste?

Honig besteht genauso wie Haushaltszucker aus einem Molekül Glucose (Traubenzucker) und einem Molekül Fructose  (Fruchtzucker), enthält jedoch auch viele Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Achte darauf, dass der Honig nicht erhitzt wurde.

Trockenfrüchte zum Beispiel Datteln, Rosinen oder Feigen liefern eine natürliche fruchtige Süße, allerdings mit spezifischem Eigengeschmack. Am geschmacksneutralsten sind Datteln. In etwas Wasser eingeweicht und anschließend gemixt erhältst du eine leckere Dattelpaste. Das tolle: Trockenfrüchte wirken basisch! Leider nicht ideal für die Kokosmasse der Bounties, da sie weiß bleiben soll.

Ahornsirup, der eingedickte Saft des Ahornbaumes, ist nur gering verarbeitet. Er hat einen kräftigen Eigengeschmack und ist deshalb für die Bounties nicht meine erste Wahl.

Bei Kokosblütenzucker handelt es sich, wie bei normalem Zucker, um Saccharose (zusammengesetzt aus einem Teil Glucose und einem Teil Fructose). Er wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt. Er bringt jede Menge Nährstoffe mit und hat einen niedrigen glykämischen Index.

Agavensirup besteht hauptsächlich aus Fructose. Fructose hat zwar wenig Auswirkung auf den glykämischen Index, geht jedoch übers Blut gleich in die Leber und wird dort zu Fett umgewandelt.

Erythrit oder Erythritol – ist ein aus vier Kohlenstoffatomen bestehender Zuckeralkohol mit der 70 %-igen Süßkraft von Zucker, aber ohne Alkoholwirkung.

Zu Erythritol schreibt Dr. Rüdiger Dahlke der Buchautor von  „Peace Food“ in seinem Blogartikel :

Erythritol wird vom Organismus nicht in Energie umgewandelt, sondern unverbraucht über den Urin wieder ausgeschieden. Mittels Mikroben aus Mais gewonnen, ist es enzymatisch vergorene Glukose, die von genusstauglichen Hefen fermentiert wird. Erythrit kommt in der Natur in Champignons, Wassermelonen, Weintrauben, Birnen, Pfirsichen u.a. vor.

Es ist ein zahnschonender Zuckerersatz ohne Kalorien und sogar ein ideales Antioxidantium. Es wirkt nicht auf den Glukose und den Insulinspiegel, d.h. sein glykämischer Index ist null.

Als „Fänger“ freier Radikale verfügt Erythrit über eine einzigartige Schutzwirkung des Organismus und wirkt sich von daher auf jegliche chronische Funktionsstörung in Zellen und Geweben, aber auch auf den gesunden Organismus, positiv aus. Es mildert die Auswirkungen von hohen Blutzuckerspiegeln und oxidativem Stress.

 

Für mich gibt es eigentlich gar nicht das beste Süßungsmittel, am besten ist es wenig zu süßen.

Ich wechsle ab, je nach Geschmacksvorliebe für die jeweiligen Rezepte. So ziemlich verabschiedet habe ich mich von Agavensirup, da zu viel Fruktose sehr belastend für die Leber ist,  u.a. zu Harnsäure verstoffwechselt wird und für schlechte Leberwerte und Gelenkschmerzen verantwortlich sein kann.

 

Bounty

 

Süßmittel hin oder her –

diese rohköstlichen Bounties sind auf jedem Fall köstlich und Bounties aus dem Supermarkt weit überlegen.

 

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